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So macht sich „der Postillon“ über das Wolfsproblem in Niedersachsen lustig

Der Postillon hat in einem Artikel das Wolfsproblem in Niedersachsen humoristisch aufgearbeitet.
Der Postillon hat in einem Artikel das Wolfsproblem in Niedersachsen humoristisch aufgearbeitet.
Foto: imago/Nature Picture Library

Die Satire-Webseite „der Postillon“ hat ein gutes Gespür. Wo kann der Finger in humoristischer Weise in die Wunde gelegt werden? Wie mit einer sarkastischen Geschichte auf einen Missstand aufmerksam machen?

Mit einem aktuellen Artikel zum Problem-Fall Wolf hat „der Postillon“ einen Nerv getroffen. Seit September vergangenen Jahres ist das Raubtier in Niedersachsen zurück. Seitdem sind Schafe und auch Ponys durch ihn gerissen worden.

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„Postillon“ macht sich über Wolfproblem lustig

Nun kommt der Postillon mit einer besonders originellen Idee daher. „20 Grizzlybären in Niedersachsen ausgesetzt, um Wolfsplage einzudämmen“ - so lautet die Überschrift eines Artikels am Donnerstag. Natürlich, alles nur Spaß.

Dennoch entwirft der Autor ein interessantes Szenario. Die Grizzlybären könnten die Wolfspopulation in Schach halten. Dafür soll der Vierbeiner extra aus Nordamerika importiert werden, um ihn nördlich von Hannover auszusetzten.

„Dann können sich unsere Bürgerinnen und Bürger schon bald wieder in die Natur begeben, ohne Angst vor Wölfen haben zu müssen", wird die fiktive niedersächsische Forst- und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) zitiert.

Und wenn das Wolf- durch ein Bärenproblem abgelöst wird? Kein Problem: Bengalische Königstiger könnten die Grizzlys vergrämen. (mb)