Region38 

"Rollende Zeitbombe" auf A7: Ermittler stoppen Lkw

Der Lkw war bereits auf dem Standstreifen unterwegs.
Der Lkw war bereits auf dem Standstreifen unterwegs.
Foto: Polizeiinspektion Hildesheim

Hildesheim. Wie eine tickende Zeitbombe ist ein Lkw am Samstagmittag auf der A7 bei Hildesheim unterwegs gewesen. Wie die Autobahnpolizei berichtete, fuhr der falsch be- und überladene Wagen bereits auf dem Strandstreifen der A39 in Richtung Kassel als er den Beamten auffiel.

Offenbar hatte auch der Fahrer bereits bemerkt, dass etwa mit der Ladung nicht stimmte.

Sofort bemerkten die Beamten die ausgebeulte Plane an der linken Fahrzeugseite. Als der Lkw auf der Betriebszufahrt der A7 geparkt worden war, schauten sich die Beamten die Ladung genauer an. Der Auflieger war bis unter das Dach mit Stahlbauteilen verladen, die allerdings mit nur sieben löchrigen Spanngurten gesichert worden waren.

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Zig Gurte zu wenig

Laut Polizeiangaben wären hier eigentlich mindestens 55 Gurte nötig gewesen, um die schweren Stahlteile ausreichend zu sichern.

Man kann von Glück sprechen, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Der Fahrer musste zwar nur 85 Euro zahlen, auf die Spedition dürften allerdings hohe Kosten wegen des Ausfalls zukommen. Die Ladung muss nun fachgerecht umgeladen und gesichert werden. Außerdem muss ein weiterer Lkw anrücken, um die überschüssige Ladung aufzunehmen. (mvg)