Region38 

Sonne satt: Winter in Niedersachsen war außergewöhnlich warm

Im Winter konnten wir auch mehrere wunderschone Sonnenauf- und -untergänge beobachten (Symbolbild).
Im Winter konnten wir auch mehrere wunderschone Sonnenauf- und -untergänge beobachten (Symbolbild).
Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Hannover. Mit durchschnittlich 4,1 Grad hat Niedersachsen in diesem Winter zu den wärmeren Bundesländern gezählt.

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch berichtete, verbuchte das Land im Dezember, Januar und Februar insgesamt rund 185 Stunden Sonnenschein. Am meisten Sonne gan es "Nebenan" in Sachsen-Anhalt (mehr als 200 Stunden).

Die bundesweite Durchschnittstemperatur für die drei Monate lag bei 2,8 Grad. "Damit landete auch der Winter 2018/19 mit unter den wärmsten seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahr 1881", so die Wetterforscher.

Erst lange Dürre - dann viel Regen

Nach der historischen Dürre im Sommer brachte überdurchschnittlicher Niederschlag der Natur Erleichterung. Mit rund 210 Litern pro Quadratmeter überstieg die Niederschlagsmenge in Deutschland den Durchschnittswert von 181 Litern pro Quadratmeter um 17 Prozent.

In Niedersachsen summierte sich der Niederschlag auf fast 190 Liter pro Quadratmeter. Die DWD-Bilanz basiert auf einer ersten Auswertung von Ergebnissen der rund 2.000 Messstationen. (dpa/ck)