Region38 

Tödliches Unfall-Drama auf A7: Getöteter wollte Mann im Kostüm auf Standstreifen helfen

Auf der A7 hat bes einen tödlichen Unfall gegeben. Die Autobahn musste komplett gesperrt werden (Symbolbild).
Auf der A7 hat bes einen tödlichen Unfall gegeben. Die Autobahn musste komplett gesperrt werden (Symbolbild).
Foto: Imago / 7Aktuell

Nörten-Hardenberg. Nach dem tödlichen Unfall auf der A7 am Morgen sind am Nachmittag Details durchgesickert – die Ermittler gehen von einem besonders tragischen Unglücksfall aus.

Opfer setzt vor Unfall noch einen Notruf ab

Nach Angaben der Polizei soll ein 52-jähriger Autofahrer aus Hannover am Morgen einen kostümierten Menschen auf dem Standstreifen gesehen haben. "Der Mann hat einen entsprechenden Notruf abgesetzt", sagte Göttingens Polizeisprecherin Jasmin Kaatz zu news38.de.

Mann aus Hannover wollte wohl nur helfen

Danach soll der Fahrer, der mit seinem Dienstwagen in Richtung Süddeutschland fahren wollte, auf dem Standstreifen gehalten haben. Nach ersten Erkenntnissen wollte er dem Verkleideten nur helfen.

Vor Unfall auf A7 alles abgesichert

Obwohl er ein Warndreieck aufgestellt hatte und die Warnblinkanlage seines Autos aktiviert war, erfasste ihn kurze Zeit später ein Lastwagen. Dabei wurde der Mann so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Der 68 Jahre alte Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Wer die unbekannte Person ist, war zunächst unklar. "Wir wissen nicht, ob die Personb wirklich verkleidet war. Auch nicht, ob es ein Mann oder eine Frau war", so Polizeisprecherin Kaatz.

In Folge des Unfalls war die A7 zwischen Nörten-Hardenberg und Göttingen Nord in Fahrtrichtung Kassel zeitweise voll gesperrt worden. (dpa/ck)