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Sturmtief „Franz“ entwurzelt Baum in der Region – Autofahrerin: „Ich hatte wirklich einen Schutzengel“

Die L43 bei Flechtingen musste etwa eine Stunde gesperrt werden.
Die L43 bei Flechtingen musste etwa eine Stunde gesperrt werden.
Foto: Matthias Strauß

Flechtingen. Das Sturmtief „Franz“ wütete am Mittwochabend durch Niedersachsen und im Landkreis Harz. Orkanartige Böen waren für die Harzregion mit bis zu 130 Stundenkilometern angesagt. Der Sturm entwurzelte dabei eine Eiche, die mitten auf die Landstraße 43 bei Flechtingen in Sachsen-Anhalt krachte. Eine Autofahrerin entging dem nur knapp.

Flechtingen: Sturm „Franz“ entwurzelt Eiche - Baum kracht auf die Landstraße

Melanie Bode war mit ihrem Auto auf der Landstraße von Behnsdorf nach Flechtingen unterwegs, als plötzlich ein großer Baum vor ihr auf der Straße lag. Zum Glück wurde niemand verletzt. „Das Kuriose war, was mich schockiert hat: Ich bin vor etwa zehn Minuten in die andere Richtung gefahren. Es muss kurz vorher passiert sein. Da wird einem schon ganz mulmig. Da hatte ich wohl einen Schutzengel“, sagte die Frau noch sichtlich geschockt.

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Weitere Bäume könnten einstürzen

Die L43 führt mitten durch ein Waldgebiet. Olf vom Schloß, Einsatzleiter der Flechtinger Feuerwehr, sagte dazu: „Auch für die Einsatzkräfte sind solche Situationen gefährlich, denn es besteht die Möglichkeit, dass noch weitere Bäume umstürzen. Außerdem steht das Holz unter Spannung, auf Druck- und Zugbelastung.“

Feuerwehr räumte die Fahrbahn wieder frei

Die Feuerwehr rückte mit Kettensägen an und räumte die Fahrbahn wieder frei. Für die Dauer des Einsatzes musste die Straße etwa eine Stunde voll gesperrt werden.

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Ein anderer Autofahrer sagte auch: „Man ist eigentlich sehr unvorsichtig und fährt trotz Sturm die erlaubten 100 km/h. Darüber denkt man jetzt nach. Zum Beispiel, dass man schwer verletzt werden könnte." (red, js)