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A2: Zwei schwere Lkw-Unfälle auf Autobahn – Fahrer: „Es war Horror!"

Foto: Matthias Strauss

Burg. Auf der A2 hat es erneut schwere Lkw-Unfälle gegeben. Bei einem Unfall in der Nähe des Kreuzes Hannover-Ost wurde ein Lastwagenfahrer lebensgefährlich verletzt.

Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, die Autobahn war am Montagmorgen für fast zwei Stunden in Richtung Garbsen gesperrt.

Hannover: Fahrer nach A2-Unfall in Lebensgefahr

Der 31-Jährige habe wohl das Bremsen eines vorausfahrenden Sattelzuges zu spät bemerkt und sei mit seinem 7,5-Tonner auf das Gespann geprallt, teilte die Polizei mit. Er musste von der Feuerwehr aus seiner Fahrerkabine befreit werden.

Der 36 Jahre alte Fahrer des anderen Transporters blieb unverletzt. Der Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Die Beamten suchen jetzt nach Zeugen des Unfalls.

Unfall mit Lkw auf A2 bei Burg

Auch zwischen Berlin und Braunschweig hat es erneut einen schweren Lkw-Unfall gegeben. Hier wurde ein Lkw-Fahrer schwer verletzt. Auch er wurde in seinem Fahrerhaus eingeklemmt. Insgesamt waren drei Laster in den Crash bei Burg involviert.

Laut Polizei hatte der Lkw-Fahrer auf der A2 ein Stau-Ende übersehen und war dann mit voller Wucht auf seinen Vordermann geprallt. Dieser rammte dadurch einen weiteren Sattelzug.

Fahrer beschreibt A2-Unfall mit drei Lkw bei Burg

Dessen Fahrer sagte news38.de an der Unfallstelle: „Ich stand hier im Stau und hinter mir war ein anderer Lkw. Dieser wollte gerade leicht links an mir vorbei, als es einen riesigen Knall gab.“

Anschließend habe er seitlich seinen Auflieger gerammt. „Dann habe ich nur noch im rechten Spiegel die wahnsinnige Wolke gesehen. Es war Horror, das live mitzuerleben!"

Retter befreien eingeklemmten Fahrer

Die Fahrerkabine des Unfallverursachers wurde völlig zerstört und fing Feuer. Mehrere Lkw-Fahrer eilten zur Hilfe und löschten den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr.

Die Einsatzkräfte befreiten den schwer am Bein verletzten Mann dann mit schwerem Gerät. Er kam in ein Krankenhaus. Die anderen Lkw-Fahrer kamen mit dem Schrecken davon.

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Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A2 in Richtung Braunschweig für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Am Mittag wurde die Vollsperrung aufgehoben, allerdings ist nur ein Streifen wieder frei. (ck mit dpa)

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