Region38 

Silvesternacht: Flammen-Inferno im Haus – „Das hat so gebrannt, kann man sich nicht vorstellen!“

In Weferlingen stand ein Haus in Flammen. Auch die Feuerwehr Grasleben war dort im Einsatz.
In Weferlingen stand ein Haus in Flammen. Auch die Feuerwehr Grasleben war dort im Einsatz.
Foto: Feuerwehr Samtgemeinde Grasleben

Region38. Niedersachsen hat ins neue Jahr gefeiert! Und die Einsatzkräfte in der Region haben in der Silvesternacht einiges zutun gehabt.

Sowohl im Landkreis Gifhorn, im Landkreis Wolfenbüttel und in Salzgitter in Niedersachsen als auch in Weferlingen in Sachsen-Anhalt mussten sie ausrücken.

Niedersachsen: Mehrere Einsätze für die Feuerwehr

Die Feuerwehr Grasleben hat sich bereits am Silvesterabend gegen 22.40 Uhr mit fünf Fahrzeugen auf den Weg ins benachbarte Weferlingen im Landkreis Börde gemacht. Dort stand ein Mehrfamilienhaus in der Bäckerstraße in Flammen.

Anwohnerin Christel Jahn beschreibt den dramatischen Moment: „Schlimm, ganz schlimm! Wir saßen zu Hause, als gegen 22.30 Uhr die Sirene losging. Es hat so sehr gebrannt, das kann man sich gar nicht vorstellen.“

Anwohnerin: „Hat so gebrannt, kann man sich nicht vorstellen!"

Die Flammen griffen laut Feuerwehr auch auf ein Nachbargebäude über. Etliche Ortsfeuerwehren aus der Stadt Oebisfelde-Weferlingen und der Löschzug Grasleben waren die ganze Nacht über im Einsatz.

Verletzt wurde bei dem Flammeninferno glücklicherweise niemand, meldet Gemeindebrandmeister Maik Wermuth. Zur Schadenshöhe gibt es derzeit noch keine Angaben. Das abgebrannte Haus wurde gerade erst liebevoll saniert, stand leer und sollte verkauft werden.

Im Landkreis Helmstedt mussten die Einsatzkräfte außerdem mehrfach zu Hecken- und Buschbränden ausrücken. So gegen 23.30 Uhr in Ingeleben, außerdem kurz nach Mitternacht in Bornum. In Offleben brannte ein Baum und in Lem brannte ein Busch.

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Wolfenbüttel: Auto in Flammen!

Auch für die Feuerwehr in Wolfenbüttel gab es einige Einsätze. Kurz vor Jahreswechsel mussten die Einsatzkräfte in die Straße „Am Heckkamp“ ausrücken und einen brennenden Baum löschen.

Gegen 0.30 Uhr dann der nächste Einsatz: Ein Auto stand in Fümmelse in Flammen. Die Polizei geht davon aus, dass es Feuer durch eine abgeschossene Rakete ausbrach.

Auch in Salzdahlum musste die Feuerwehr ausrücken, um brennende Reste eines Feuerwerks zu löschen. Ebenso brannten Mülltonnen am Fallsteinweg in Wolfenbüttel.

Außerdem gab es ein Feuer in Wolfenbüttel-Linden. Dort brannte am Quählenberg ein Müllbehälter samt Holzverschlag. Die Flammen beschädigten auch ein Auto, das dort parkte.

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Kreis Gifhorn: Carport brennt – Übegriff auf Haus droht

Unterdessen waren in Müden im Landkreis Gifhorn die Einsatzkräfte im Thielenkamp 18 im Einsatz. Mehr dazu liest du hier <<<.

Harz: Feuerwerk sorgt für Feuer in Mehrfamilienhaus

Im Harz in Braunlage wurde die Feuerwehr laut Polizei gegen 1 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus gerufen. Dort gab es eine starke Rauchentwicklung!

Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten die Bewohner das Haus bereits verlassen. Im Keller konnte die Feuerwehr dann den Brandherd finden – eine Mülltonne. Jemand hatte Reste von Feuerwerk dort entsorgt. Das ging mächtig schief. Die Tonne war geschmolzen. Eine Hausbewohnerin sei aufgrund der Aufregung in ein Krankenhaus gebracht worden.

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Salzgitter: Party gerät außer Kontrolle

In Salzgitter ist in den frühen Morgenstunden des neuen Jahres im Einbecker Stübchen eine Feier eskaliert. Dort sind laut Polizei mehrere Personen in Streit geraten. Die Beamten mussten drei Strafverfahren wegen Körperverletzung einleiten.

Salzgitter: Mehrere Körperverletzungen in Silvesternacht

Außerdem kam es in Salzgitter-Lebenstedt laut Polizei gegen 23.05 Uhr zu einer Auseinandersetzung in einer Gaststätte in der Neißestraße. Dort soll ein Mann einem anderen Mann mit einem Aschenbecher beworfen haben. Laut Polizei sei der Widersacher glücklicherweise nicht schwer verletzt worden.

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Gegen 0.30 Uhr kam es in der Erich-Ollenhauer-Straße zu einem handfesten Machbarschaftsstreit. Dort waren eine 75-Jährige, eine 28-Jährige und ein 32-Jähriger in Streit geraten. Der Grund: Feuerwerk. Der Streit eskalierte und endete in einem Gerangel.

Gegen 2.30 Uhr kam es dann zu einem weiteren Vorfall in Lebenstedt. Ein Paar (30 und 36 Jahre alt) war gerade auf dem Heimweg, als vor der Haustür bereits der ehemalige Lebensgefährte der 36-Jährigen auf das Paar wartete. Er habe das Paar unmittelbar attackiert. Beide wurden laut Polizei leicht verletzt.

Wolfenbüttel und Salzgitter: Personen mit Waffen unterwegs

Sowohl in Wolfenbüttel als auch in Salzgitter kam es zu Vorfällen mit Waffen. Mehr dazu liest du hier <<<<<.

Kreis Peine: Frau von Rakete im Gesicht getroffen

Schreckensmoment in Ilsede. Am Neujahrsmorden hat ein Unbekannter aus einer Gruppe heraus eine Rakete gezündet. Diese ist jedoch nicht gen Himmel gestartet, sondern parallel zu der Straße. Die Rakete hat laut Polizei eine 39 Jahre alte Frau im Gesicht getroffen. Sie habe Schnitt- und Risswunden erlitten.

Was in ganz Deutschland in der Silvesternacht passiert ist, liest du übrigens hier <<<<.

Braunschweig: Feuer lässt Fenster platzen

Feuerwehr und Rettungskräfte beschreiben ihre Silvesternacht selbst aus „sehr unruhig“. Die Feuerwehr Braunschweig musste im Zeitraum von Mitternacht bis 6 Uhr morgens zu 23 Brandeinsätzen ausrücken. So mussten die Einsatzkräfte beispielsweise einen Balkonbrand in der Weststadt löschen, ebenso ein brennendes Gerüst in der Wilmerdingstraße und Gartenmöbel auf einer Terrasse in der Kehrbeeke.

Der Einsatz dort forderte die volle Aufmerksamkeit der Feuerwehr. Denn das Feuer sei bereits so intensiv gewesen, dass die Fenster zum Wohnzimmer bereits geplatzt und die Regenrinne geschmolzen waren.

Der Rettungsdienst Braunschweig musste laut Feuerwehr zu 60 Notfallrettungen ausrücken. Die häufigste Ursache war der „silvesterbedingte, übermäßige Alkoholkonsum“.

Wir aktualisieren diesen Artikel fortlaufend. (abr)