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Salzgitter 

Silvester-Attacke: Feuerwehr besucht verletzten Kameraden

Dass die Einfahrt freigehalten werden sollen, steht groß an der Straße.
Dass die Einfahrt freigehalten werden sollen, steht groß an der Straße.
Foto: Mareike van Gerpen

Thiede. Der bei der Attacke in der Silvesternacht schwer verletzte Feuerwehrmann wird wohl noch länger in Behandlung bleiben müssen. Das sei zumindest die Einschätzung der Ärzte, schreibt die Stadt Salzgitter am Montag, 9. Januar.

Besuch am Krankenbett

Der Fall hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt und auch unter den Feuerwehren einen Schock ausgelöst. Einige Wehren äußerten sich bestürzt und fassungslos über den Angriff und dessen Folgen. Am vergangenen Samstag haben der für die Feuerwehren zuständige Fachbereichsleiter Wolfram Skorczyk, der Leiter der Berufsfeuerwehr Arne Sicks, Stadtbrandmeister Andreas Sydow und dessen Stellvertreter Detlef Söhler den Verletzten im Krankenhaus besucht.

Man habe sich ausgetauscht und natürlich dem 33-Jährigen schnelle und gute Genesung gewünscht, heißt es. Auch die Lebensgefährtin habe man etwas aufgemuntert. Außerdem hat die Feuerwehr den beiden ihre volle Unterstützung zugesagt.

Polizei ermittelt weiter

Von Seiten der Polizei Salzgitter gab es am Montag keine Neuigkeiten. "Wir ermitteln weiter", sagte Sprecherin Sabine Goldfuß auf Nachfrage. Nach der Veröffentlichung eines Phantombildes waren einige Hinweise eingegangen. Eine konkrete Spur war bis dato offenbar noch nicht dabei. Insgesamt gibt es vier Tatverdächtige. Einer davon sei bekannt, sagt die Polizei. Er verweigere aber bisher die Aussage.

Die Feuerwehrleute hatten in der SIlvesternacht versucht, Feiernde aus der Feuerwehreinfahrt zu vertreiben. Dabei kam es zu einem Streit, der dann dermaßen eskalierte, dass einige Partygäste auf zwei Feuerwehrleute losgingen und beide verletzten. Einer der beiden konnte schnell aus dem Klinikum entlassen werden. Der 33-Jährige erlitt einen Bruch des Sprunggelenks.

Salzgitter 

Continental erreicht Jahresziele - 2017 leichtes Gewinnplus erwartet

Das Modell "Pneus" ist der größte Gewinnbringer von Continental.
Das Modell "Pneus" ist der größte Gewinnbringer von Continental.
Foto: dpa
  • Nach einem schwachen Quartal findet Continental zurück in die Spur.
  • 2017 wird aber nur ein moderater Gewinnzuwachs erwartet.
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