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Nach SEK-Einsatz: Lange Anklage gegen 22-Jährigen

Polizei Hildesheim
Archivbild Foto: dpa

Salzgitter. 

Ein 22-Jähriger Mann aus Salzgitter muss sich in einem Prozess für eine Vielzahl an Straftaten verantworten. Wie die „“ (bezahlpflichtiger Inhalt) berichtet, geht es dabei um insgesamt 176 Taten.

Der Vorwurf der Anklage beinhaltet den gewebsmäßigen Handel mit Rauschgift in 86 Fällen, die 87-fache Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige, Körperverletzung, Raub sowie zwei erfolgreiche und eine versuchte schwere räuberische Erpressung.

Die mutmaßliche Masche des bei einem SEK-Einsatz festgenommenen Mannes: Er fragte Jugendliche geschickt nach ihrem Gelegenheits-Dealer. Wenn dann die betreffende Person eintraf, berohte er sie und nahm ihr die Ware ab.

Behinderter Mann als Geisel

Unter anderem soll der heute 22-Jähriger auch einen geistig und körperlich behinderten Mann über Stunden als Geisel genommen haben. Bei der Tat halfen ihm Komplizen.

Zudem soll er eine 16-Jährige mit einem Messer bedroht haben. Aus Angst vor einer Schusswaffe sprang ein 29-Jähriges Opfer der Anklage zufolge auch durch eine Glastür.

Der Angeklagte, der als Kleinkind aus Syrien nach Deutschland kam, fiel dem Bericht zufolge seit 2009 durch Gewalttaten auf. Bislang sei er immer ohne Haftstrafen davon gekommen.

Im Januar war er schließlich in der Wohnung einer 20 Jahre alten Frau in Salzgitter-Gebhardshagen festgenommen worden.

Den ganzen Bericht findet Ihr hier: .