Salzgitter 

Nach tödlichem Bus-Unglück: Salzgitter hält zusammen

Ein Meer aus Blumen, Kuscheltieren und Kerzen an der Straßenkreuzung als Zeichen der Solidarität.
Ein Meer aus Blumen, Kuscheltieren und Kerzen an der Straßenkreuzung als Zeichen der Solidarität.
Foto: Luca Benincasa

Salzgitter. Nach dem tragischen Unfalltod eines neunjährigen Mädchens haben in Lebenstedt ein Zeichen gesetzt. Am Samstagabend versammelten sich Hunderte Menschen an der Unglücksstelle, um an das verstorbene Kind zu erinnern.

"Wir sind so machtlos", sagten uns die Trauernden. "Wir wollen der Familie und den Freunden irgendwie helfen." Bei einer Mahnwache an der Kreuzung, an dem es zum fatalen Unfall kam, legten die Menschen Blumen und Kuscheltiere nieder. Unzählige Kerzen brennen in Erinnerung an das Mädchen.

Es herrschte eine ruhige Stimmung, viele Kinder lagen weinend bei ihren Eltern in den Armen. Und: Am Abend zeigte sich ein Regenbogen am Himmel – ein Gänsehaut-Moment.

Am Dienstagmorgen war die Neunjährige auf dem Schulweg von einem Bus erfasst und tödlich verletzt worden.

So trauert Salzgitter: