Salzgitter 

Betriebsrat will ihn loswerden: Neuer Prozess um Köklü

Adnan Köklü vor dem Arbeitsgericht Braunschweig.
Adnan Köklü vor dem Arbeitsgericht Braunschweig.
Foto: news38.de

Salzgitter. Die Salzgitter Flachstahl gibt sich mit dem Urteil des Arbeitsgerichts Braunschweig im Fall ihres Mitarbeiters Adnan Köklü nicht zufrieden. Das Unternehmen hatte dem Mitarbeiter fristlos gekündigt und auch aus der Arbeitnehmervertretung wurde der 27-Jährige ausgeschlossen. Er klagte gegen die Entscheidungen - das Arbeitsgericht gab ihm Recht.

Wie die Salzgitter Zeitung (zahlungspflichtiger Inhalt) berichtet, wollen sich mit dem Urteil weder der Betriebsrat noch die Salzgitter Flachstahl zufrieden geben und legten ihrerseits Beschwerde ein. Nun kündigte das Landesarbeitsgericht an, Anfang November über das Urteil verhandeln zu wollen.

Der Betriebsrat wollte Köklü ausschließen, weil dieser dem Rat bei Versammlungen Vetternwirtschaft vorgeworfen hatte. Das Arbeitsgericht Braunschweig hat diese Äußerung als Meinung eingestuft.