Salzgitter 

Undichte Ladung: Lkw verliert Giftstoff

Mit einem Gabelstapler wird die gefährliche Fracht behutsam entladen.
Mit einem Gabelstapler wird die gefährliche Fracht behutsam entladen.
Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Am Samstag Nachmittag gegen 16.30 Uhr ist die Berufsfeuerwehr Salzgitter zu einem sogenannten Gefahrstoffunfall auf das Gelände der Firma Schenker nahe des Volkswagen-Werks Salzgitter zwischen Thiede und Beddingen ausgerückt.

Ein Faß auf einem Lkw war undicht geworden und ein gesundheitsgefährdender Stoff konnte in geringen Menge austreten. Zum Schutz vor Sickerung hat ein Gefahrstoffzug der Berufsfeuerwehr den Bereich um den Lkw "eingedeicht".

Umweltgefahr gebannt

Der giftige Stoff könne auf den menschlichen Körper reizend wirken, Brandgefahr bestünde nicht, erklärt ein Vertreter des Umweltamtes Salzgitter gegenüber news38 am Unfallort.

Einsatzleiter Daniel Graf von der Berufsfeuerwehr Salzgitter gibt an, dass die Einsatzkräfte den Bereich weiträumig abgesperrt haben und ein Trupp mit Atemschutz sich auf dem Lkw ein Bild der Lage gemacht hat.

Anschließend hat man damit begonnen, den Lkw mit einem Gabelstapler zu entladen. Eine Spezialfirma sei unterwegs um den auslaufenden, Grundwasser-gefährdenden Stoff zu binden und zu entsorgen.

Wir waren vor Ort:

Salzgitter 

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Foto: dpa
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