Salzgitter 

Super-Tenor: Quintino Cruciano steht im Finale!

"Supertenor" Quintino Cruciano im Interview

Wir haben den lebensfrohen Rentner zu Hause in Thiede besucht.

Wir haben den lebensfrohen Rentner zu Hause in Thiede besucht.

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Salzgitter. Kaum zu glauben: Salzgitter ist die Stadt der Goldkehlen! Zwei Tage nach dem Halbfinal-Einzug von Meike Hammerschmidt bei "The Voice of Germany" (Sat1/Pro Sieben) steht seit Samstagabend auch fest: Quintino Cruciano steht beim Konkurrenzsender RTL im Finale von "Das Supertalent".

Der 82-jährige Tenor schmetterte die Opern-Arie "Ombra ma fu" von Georg-Friedrich Händel ins Publikum - und entlockte Chefjuror Dieter Bohlen die Höchstnote: "Du hast die Sachen rausgeschmettert, als ob du 22 wärst." Sagt's und schickt ein "brillant gemacht!" hinterher.

Trotzdem hätte es mit dreimal "Ja" für den gelernten Schlachter aus Salzgitter diesmal nicht zum Weiterkommen gereicht - wenn es denn keinen Dieter Bohlen gäbe: Sein Sondervotum sicherte Cruciano die Finalteilnahme.

Ganz entspannt zuhause

Doch während ein Millionenpublikum mitfieberte mit dem Self-made-Tenor, saß dieser am Samstagabend ganz entspannt mit seiner Frau Roswitha vor dem Fernseher in seiner Wohnung in Thiede. Denn die Sendung ist bereits vor einigen Wochen aufgezeichnet, das Ergebnis bis heute Abend aber geheim gehalten worden.

Nur das Finale in der kommenden Woche - das sei live, versicherte Cruciano gegenüber news38.de: "Am Montag fahre ich mit meiner Frau nach Köln" - um sich in Ruhe vorzubereiten und natürlich auch ein bisschen was von der Stadt zu sehen, in der RTL seinen Sitz hat.

Wie er dort neben seinen drei Konkurrenten abschneiden wird, ist dem 82-Jährigen gar nicht so wichtig. "Ich habe schon gewonnen", sagt er über seinen Finaleinzug.