Salzgitter 

Salzgitter: Kommen weitere 3.000 Flüchtlinge?

Die zentrale Asylbewerberunterkunft an der Nord-Süd-Straße in Hallendorf (Archivbild).
Die zentrale Asylbewerberunterkunft an der Nord-Süd-Straße in Hallendorf (Archivbild).
Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Trotz des vom Land im Oktober verhängten Zuzugsstopps für Flüchtlinge rechnet Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU) mit weiterem Zuzug von Migranten in die Stadt. Noch rund 3.000 Menschen könnten über den Familiennachzug im nächsten Jahr nach Salzgitter kommen, sagte der Rathauschef gegenüber der Salzgitter Zeitung (exklusiv für Abonnenten).

Auf Druck der Stadt, die sich mit der Integration der derzeit rund 5.700 Flüchtlinge am Limit sieht, hatte das niedersächsische Innenministerium anerkannten Asylbewerbern untersagt, nach Salzgitter zu ziehen. Allerdings: Bereits in der Stadt ansässige Migranten können Familienangehörige nachholen.

Mehr Betreuungsangebote verlangt

Deshalb, so Klingebiel gegenüber der Salzgitter Zeitung, müsse die Stadt im kommenden Jahr weiter alles daran setzen, um Kindergärten und Schulen auszubauen. Außerdem brauche Salzgitter weitere Sozialarbeiter. Ferner forderte der Oberbürgermeister, erwachsenen Migranten rasch in Praktika zu vermitteln, um sie für Facharbeiterstellen qualifizieren zu können.

Salzgitter 

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