Salzgitter 

Krankenhaus-Ermittlungen: Ergebnisse erst in Monaten?

Das Helios Klinikum Salzgitter.
Das Helios Klinikum Salzgitter.
Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter/Braunschweig. In den Ermittlungsverfahren gegen insgesamt drei Mitarbeiterinnen des Helios-Klinikums Salzgitter rechnet die Staatsanwaltschaft Braunschweig nicht mit schnellen Ergebnissen. Das sagte Behördensprecher Sascha Rüegg am Dienstag gegenüber news38.de.

Im Falle des Mitte November vergangenen Jahres an einer akuten Bauchfell-Entzündung gestorbenen fünfjährigen Diyar müsse man ein fachärztliches externes Gutachten abwarten, so Rüegg. Er geht davon aus, dass "in ein bis zwei Monaten" Erkenntnisse vorliegen.

Davon wird wesentlich abhängen, ob sich eine Assistenzärztin wegen fahrlässiger Tötung verantworten muss; sie hatte den über starke Bauchschmerzen klagenden Jungen nur wenige Stunden vor seinem Tod untersucht - "gründlich", wie das Klinikum in einer Stellungnahme betont hatte.

Verfahren gegen Pflegerinnen

Noch ganz am Anfang steht unterdessen das Mitte Dezember eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen zwei Krankenschwestern - ebenfalls wegen fahrlässiger Tötung. Dabei geht es um die Frage, ob die Pflegerinnen mehrfach vergessen haben, einem 30-jährigen Patienten Anti-Thrombose-Spritzen zu verabreichen.

Der Mann war Opfer einer Messerstecherei, schwebte aber nach einer Notoperation eigentlich nicht mehr in Lebensgefahr. Trotzdem starb er zwei Wochen nach dem Vorfall - an Herzversagen in Folge einer Lungenembolie.

Salzgitter 

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Sascha Rüegg, der Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig.
Sascha Rüegg, der Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig.
Foto: Brigitte Vetter
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