Salzgitter 

"NPD-Kader" gesichtet: AfD-Mann will nicht

Rund 140 Teilnehmer schlossen sich dem AfD-Zug an. Jens Kestner war nicht dabei.
Rund 140 Teilnehmer schlossen sich dem AfD-Zug an. Jens Kestner war nicht dabei.
Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Die AfD ist ohne den Bundestagsabgeordneten Jens Kestner durch Salzgitter marschiert. Er sagte seine Teilnahme und die geplante Rede kurzfristig ab.

Rechtsextreme mischen mit

Bei Facebook schreibt der 46-Jährige: "Grund meiner Absage sind mehrere Sichtungen und Informationen zur Teilnahme von NPD Kadern." Laut "Salzgitter Zeitung" soll es sich dabei um Göttinger Rechtsextreme gehandelt haben.

Die Versammlungsleiterin des AfD-Kreisverbands fand es offenbar okay, dass die Rechtsextreme mitmachen. Daraufhin ging Kestner.

Ermittlungen wegen Volksverhetzung

Es wäre nicht das erste Mal, dass die AfD Salzgitter dementsprechend auffällt. Unter anderem hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen Volksverhetzung gegen sie ermittelt.

Die AfD-Demo am Samstag verlief laut Polizei friedlich - genau wie die Gegendemo.