Salzgitter 

Tödlicher Busunfall: Busfahrer verurteilt

Beim Abbiegen von der Kattowitzer in die Bruchmachtersenstraße in Salzgitter-Lebenstedt hat der Bus das Mädchen erfasst.
Beim Abbiegen von der Kattowitzer in die Bruchmachtersenstraße in Salzgitter-Lebenstedt hat der Bus das Mädchen erfasst.
Foto: Siegfried Denzel

Salzgitter. Nach dem schrecklichen Unfall, bei dem im vergangenen Jahr ein Mädchen gestorben ist, ist jetzt der Busfahrer verurteilt worden. Wie die "Salzgitter Zeitung" am Montag berichtet, hat das Amtsgericht Salzgitter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig einen Strafbefehl gegen den Busfahrer erlassen.

Demnach wurde er wegen "fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt werden soll". Die Bewährungszeit soll zwei Jahre betragen. Außerdem solle der 63-Jährige 3.000 Euro an die Mutter der Getöteten zahlen. Dazu komme eine Verwarnung.

Seine Sicht war eingeschränkt

In der Urteilsbegründung hieß es, es bestehe der Verdacht, dass der Beschuldigte gegen seine Sorgfaltspflicht verstoßen habe. Er soll Fahrgäste in dem Bereich vorne beim Fahrer stehen und mitfahren lassen, sodass sein Sichtbereich eingeschränkt gewesen sei. Dadurch habe er das Mädchen übersehen. Der Strafbefehl ist laut dem Bericht noch nicht wirksam, da der Verteidiger Einspruch eingelegt hatte.

Der Bus hatte am Morgen des 15. August 2017 das neunjährige Mädchen erfasst. Sie war noch an der Unfallstelle verstorben.

Salzgitter 

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