Salzgitter 

Großfeuer bei MAN: Polizei findet Brandsatz

Das MAN-Werk Salzgitter aus der Vogelperspektive: Offenbar hatten sich Unbekannte Zugang zu einem umzäunten Parkplatz verschafft, auf dem die fabrikneuen Sattelzugmaschinen abgestellt waren.
Das MAN-Werk Salzgitter aus der Vogelperspektive: Offenbar hatten sich Unbekannte Zugang zu einem umzäunten Parkplatz verschafft, auf dem die fabrikneuen Sattelzugmaschinen abgestellt waren.
Foto: www.ballon-sz.de/CC-by-sa 2.0/de
  • Ermittler gehen von Brandstiftung aus.
  • Polizei hofft auf Zeugenhinweise.
  • MAN: Produktion geht weiter.

Salzgitter. Das Großfeuer auf dem MAN-Werksgelände in Salzgitter geht offenbar auf Brandstiftung zurück. Das berichtete Polizeisprecher Matthias Pintak am späten Donnerstagnachmittag, 17. Mai.

Seit Mittwoch hatten Brandursachenermittler Spuren gesichert, die nun im Landeskriminalamt detailliert ausgewertet werden. Doch schon jetzt scheint wahrscheinlich, dass Unbekannte einen Brandsatz gelegt haben.

Polizei: Zeugen dringend gesucht

Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die am Mittwoch im Zeitraum zwischen 2 und 3.30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des MAN-Werksgeländes an der Heinrich-Büssing-Straße in Watenstedt gesehen haben; Hinweise nehmen die Ermittler in Lebenstedt unter Telefon 05341/18970 entgegen.

MAN: "Produktion nicht beeinträchtigt"

Am Donnerstagmorgen hatte Pintak gegenüber news38.de die Zahl der bei dem Brand zerstörten Fahrzeuge nach oben korrigiert: Statt - wie ursprünglich angenommen - sechs Sattelzugmaschinen sind sieben fabrikneue Lkw zerstört worden. Der Schaden liegt "deutlich über einer Million Euro".

Wie ein MAN-Sprecher gegenüber news38.de berichtete, sei "die aktuelle Produktion in Salzgitter nicht beeinträchtigt". Die Fahrzeuge standen laut Polizei auf einer eingezäunten Parkfläche.

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