Salzgitter 

Kein Gefahrgut ausgetreten - aber A39 bleibt dicht

Der Anhänger ragte bis auf die Gegenfahrbahn.
Der Anhänger ragte bis auf die Gegenfahrbahn.
Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich zum Glück nicht bestätigt. Bei dem Lkw-Unfall auf der A39 sind keine gefährlichen Stoffe ausgetreten. Dennoch bleibt die Autobahn wegen der Aufräumarbeiten zwischen Lebenstedt-Süd und Lichtenberg in Richtung Kassel gesperrt – wie lange, konnte die Autobahnpolizei auf news38.de-Nachfrage am Donnerstagmorgen noch nicht einschätzen.

Lkw-Fahrer erleidet Schock

Der 40 Jahre alte Lkw-Fahrer erlitt bei dem Unfall laut Feuerwehr einen leichten Schock. Sein Anhänger war aus bisher ungeklärter Ursache ins Schlingern geraten, als er in den Baustellenbereich einfuhr. Dann kippte der Hänger seitlich auf die Leitplanke. Er ragte bis auf die Gegenfahrbahn. Deswegen war auch die Gegenrichtung stundenlang gesperrt. Diese Sperrung wurde inzwischen aufgehoben.

Lkw hatte Industriestoffe geladen

Am Lkw war ein Gefahrengutzeichen angebracht, weshalb die Einsatzkräfte davon ausgehen mussten, dass der Laster schädliches Material geladen hatte, was womöglich ausgetreten ist. Laut Frachtpapieren waren es Industriestoffe.

Ein Feuerwehrsprecher sagte news38.de, dass der Laster Stückgut geladen hatte. Darunter seien auch Gefahrstoffe wie etwa eine Chemikalie für einen teileverarbeitenden Betrieb gewesen. "Die Behälter wurden aber nicht beschädigt", so der Sprecher.

Um den Anhänger zu bergen, wurden zwei Schwerlastkräne angefordert.

Bilder der Unfallstelle:

Zunächst hatte es geheißen, die Sperrung betreffe die Richtungsfahrbahn Braunschweig. Das stellte sich als falsch heraus.

Salzgitter 

Wohnwagen rammt Polo - und fährt weiter

Der Fahrer des Gespanns hatte sich einfach aus dem Staub gemacht (Symbolbild).
Der Fahrer des Gespanns hatte sich einfach aus dem Staub gemacht (Symbolbild).
Foto: dpa
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