Salzgitter 

Porno-Erpresser schüchtern Männer in Salzgitter ein

In der Fachsprache spricht man von "Faketortion" - also "Fake" (Fälschung) und "Tortion" (Erpressung). (Symbolbild)
In der Fachsprache spricht man von "Faketortion" - also "Fake" (Fälschung) und "Tortion" (Erpressung). (Symbolbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Salzgitter. "Dein Ruf steht auf dem Spiel!" - in Salzgitter werden derzeit Männer per E-Mail erpresst. Die "Salzgitter Zeitung" schreibt, dass der Polizei bisher vier Fälle bekannt sind, in denen Männer in eine Pornofalle treten sollen.

Mitschnitt von Selbstbefriedigung

Demnach behaupten die Erpresser, sie hätten die Männer heimlich dabei gefilmt, als diese sich Pornofilme im Netz angesehen und sich dabei selbst befriedigt hätten. Sollten die Männer nicht direkt 500 Euro in Bitcoins überweisen, werde das Video von ihnen verbreitet, heißt es.

Erpresser vermutlich in Osteuropa

Auch wenn die Mails ziemlich echt wirkten - bisher habe noch keiner der Salzgitteraner gezahlt. Zumal es sich laut Polizei um leere Drohungen handelt; derartige Videomitschnitte existierten nicht. Die Spur der Erpresser führt wohl nach Osteuropa.

Die Polizei Niedersachsen informiert hier über die Porno-Masche.

Salzgitter 

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Der Anhänger ragte bis auf die Gegenfahrbahn.
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