Salzgitter 

Nach Anschlag bei MAN: Bekennerschreiben aufgetaucht

Das MAN-Werk Salzgitter aus der Vogelperspektive: Offenbar hatten sich Unbekannte Zugang zu einem umzäunten Parkplatz verschafft, auf dem die fabrikneuen Sattelzugmaschinen abgestellt waren.
Das MAN-Werk Salzgitter aus der Vogelperspektive: Offenbar hatten sich Unbekannte Zugang zu einem umzäunten Parkplatz verschafft, auf dem die fabrikneuen Sattelzugmaschinen abgestellt waren.
Foto: www.ballon-sz.de/CC-by-sa 2.0/de

Salzgitter. Nach dem Brandanschlag auf das MAN-Gelände in Salzgitter hat sich jetzt eine mutmaßlich linksextreme Gruppe zu der Tat bekannt. Auch in der Redaktion von news38.de war die Information eingegangen, dass es ein Bekennerschreiben gebe.

Jetzt berichtet die "Braunschweiger Zeitung", dass eine Gruppe namens "Fight4Afrin" die Verantwortung für das Feuer auf dem Gelände am Dienstag, 15. Mai, übernehme. Wörtlich heiße es in dem Schreiben: "Wir haben nur Hass gegen die Kriegstreiber und Profiteure". Demnach machen die Attentäter MAN wegen seiner Rüstungsproduktion für den Krieg in der Türkei, Syrien und im Nordirak mit verantwortlich. "Deshalb haben wir am Dienstag 15.5. ein Stück Krieg zurückgetragen".

Polizei hält sich bedeckt

Die Polizei hatte im Rahmen der Ermittlungen einen Brandsatz auf dem Werks-Gelände in Watenstedt gefunden und waren seither von Brandstiftung ausgegangen. Bei dem Feuer waren sechs Sattelzugmaschinen und sieben fabrikneue Lkw zerstört worden.

Die Polizei in Salzgitter und die Staatsanwaltschaft in Braunschweig hatten sich auf Anfrage der Redaktion am Donnerstagabend noch nicht zu dem Bekennerschreiben geäußert.