Salzgitter 

"Salzgitterhüttenblick" eröffnet - Rüningen schließt

Der Rastplatz Rüningen hat jetzt ausgedient - stattdessen hat die neue Anlage Salzgitterhüttenblick geöffnet.
Der Rastplatz Rüningen hat jetzt ausgedient - stattdessen hat die neue Anlage Salzgitterhüttenblick geöffnet.
Foto: Siegfried Denzel
  • Neue Rastanlage "Salzgitterhüttenblick-Nord" eröffnet
  • Tankstelle Rüningen-Nord schließt
  • Bauarbeiten dauerten viel länger als geplant

Salzgitter/Braunschweig. Nach Eröffnung der neuen Rastanlage "Salzgitterhüttenblick-Nord" an der A39 Richtung Kassel ist die in die Jahre gekommene Tankstelle Rüningen-Nord stillgelegt. In rund zwei Wochen soll schließlich auch "Salzgitterhüttenblick-Süd" (in Richtung Braunschweig) für den Verkehr frei sein – dann hat auch die Tankstelle Rüningen-Süd ausgedient.

Bauarbeiten seit 2013

Der "Generationenwechsel" der Raststätten hat viel länger gedauert als ursprünglich geplant: Schon 2013 hatten die Arbeiten für den "Salzgitterhüttenblick“ begonnen. Dann gab’s jedoch einen mehr als dreijährigen Baustopp für die insgesamt rund neun Millionen Euro teure Anlage: Geschützte Tierarten sowie ein Streit zwischen der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie der Baufirma verwandelten die Baustelle in eine Brache – und schickten damit die Rüninger Tankstellen in die "Verlängerung".

Und damit war auch die 2009 neu gestaltete A39-Anschlussstelle Rüningen-Süd viel länger als gedacht nur ein Provisorium: Solange die Rüninger Rastanlagen noch in Betrieb sind, kann die eigentliche Auffahrt auf die A39 in Richtung Norden nicht genutzt werden.

Beschränkter Blick auf Schacht Konrad

Das ist nun aber bald vorbei: Seit Donnerstag hat nicht nur die Aral-Station auf der Nordseite der A39 geöffnet – obendrein stehen 83 Pkw-, 47-Lkw- und drei Bus-Parkplätze zur Verfügung. Identische Dimensionen hat auch die noch nicht ganz fertige Anlage im Süden.

Unterdessen zeigt sich jetzt schon ein "Schönheitsfehler" der Raststätte auf der Nordseite. Denn vom "Salzgitterhüttenblick" ist keine Spur: Ein mächtiger Lärmschutz-Erdwall versperrt den Blick auf die Namensgeberin. Lediglich der obere Teil des alten Förderturms von Schacht Konrad ist zu sehen…