Salzgitter 

Schwarze Kreuze in Salzgitter - Polizei sucht

Die Polizei in Salzgitter-Lebenstedt.
Die Polizei in Salzgitter-Lebenstedt.
Foto: Siegfried Denzel

Salzgitter. Schwarze Kreuze in Lebenstedt? Offenbar hat sich die rechtsextremistische Szene in Salzgitter am Freitag an der bundesweiten Aktion "Schwarze Kreuze" beteiligt und an mehreren Stellen in dem Stadtteil angebracht - unter anderem vor dem Rathaus, der Sparkasse beziehungsweise dem Gewerkschaftshaus, wie news38.de-User berichten.

Auf Nachfrage hieß es von der Polizei: "Wir haben auch Hinweise erhalten" und daraufhin zwei Streifenwagen-Besatzungen auf die Suche geschickt. Allerdings ohne Ergebnis.

Als Reaktion auf die news38.de-Anfrage werde man nochmals aktiv. Sollten sich die Hinweise bestätigen und die Beamten schwarze Kreuze mit - wie andernorts - zum Teil ausländerfeindlichen Parolen finden, werde der Staatsschutz ermitteln.

Bundesweite Aktion

Die rechte Szene hat bundesweit den 13. Juli zu ihrem "Volkstrauertag" erklärt unter dem Motto "Deutsche Opfer - Fremde Täter". In Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ermittelt bereits der Staatsschutz. Allein auf der Ferien-Insel Usedom haben Unbekannte mehr als 30 schwarze Kreuze an Ortseingangsschildern beziehungsweise Verkehrszeichen platziert.