Salzgitter 

Honé: "Flüchtlinge bringen Salzgitter spätestens bis 2040 voran"

Symbolbild
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Foto: Felix Kästle / dpa

Salzgitter. Niedersachsens Europaministerin Birgit Honé (SPD) hat das für Salzgitter, Delmenhorst und Wilhelmshaven bestehende befristete Zuzugsverbot für Flüchtlingen verteidigt. Das Ende 2017 per Erlass verfügte Verbot sei nötig gewesen, um die soziale Leistungsfähigkeit der Städte nicht über Gebühr zu strapazieren, sagte Honé der Braunschweiger Zeitung (Freitag).

Städte an Attraktivität verloren

Die Ministerin äußerte sich optimistisch über den Beitrag der Flüchtlinge und meinte: "Ich bin aber davon überzeugt, dass spätestens im Jahr 2040 die Neubürger diese Städte vorangebracht haben." Die Wohnsitzauflagen stellten damals bundesweit einen Präzedenzfall dar.

Honé warnte mit allgemeinem Bezug zudem, dass in Niedersachsen viele kleine und mittelgroße Städte an Attraktivität eingebüßt hätten. Auch wenn sie ihre Aufgaben noch gut erfüllen könnten, sagte die Ministerin, müsse an einer Änderung der Situation gearbeitet werden. "Da müssen wir ansetzen", erklärte sie ohne weitere Angaben.