Salzgitter 

Flashmob gegen rechts: Salzgitter ist weltoffen!

Flashmob am frühen Abend vor dem Rathaus in Lebenstedt.
Flashmob am frühen Abend vor dem Rathaus in Lebenstedt.
Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Mit einem "Flashmob für ein buntes und solidarisches Salzgitter" hat das Jugendbündnis am Dienstagabend gegen die für den 6. Oktober angemeldete Demonstration der rechtsextremen NPD in Lebenstedt protestiert. "Wir wollen schon im Vorfeld klar machen, dass Salzgitter eine weltoffene Stadt ist", betonte Charlotte Dick von der SPD-Nachwuchsorganisation Jusos. Die Veranstalter zählten mehr als 70 Teilnehmer.

Ulrich Leidecker, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat, warb dafür, sich mit den Jugendlichen und ihrem Einsatz gegen die Extremisten zu solidarisieren.

Auch die IG Metall Salzgitter hat dazu aufgerufen, gegen die NPD am 6. Oktober auf die Straße zu gehen. Während die NPD fordert: "Hol dir deine Stadt zurück!", hat die Gewerkschaft die Devise ausgegeben: "Wir sind mehr - Hier ist kein Platz für Hetze und Gewalt."

"Schutzzone" und die Chemnitz-Krawalle

Neben ihren Demos sorgt die NPD in Salzgitter seit Wochen auch mit ihrer Aktion "Schutzzone" für Empörung. Inzwischen steht fest, dass über die Facebook-Seite "Schutzzone Salzgitter" die Teilnahme von Neonazis aus der Region Braunschweig/Salzgitter/Goslar an den Chemnitz-Krawallen organisiert worden war.