Salzgitter 

Mega-Drogenfund in Salzgitter: Trio unterhöhlt Haus – Polizei muss mit Lkw kommen

Eines der Häuser in Salzgitter wurde unterhöhlt, um einen Keller für die Cannabis-Plantage anzulegen.
Eines der Häuser in Salzgitter wurde unterhöhlt, um einen Keller für die Cannabis-Plantage anzulegen.
Foto: Polizei

So viele Betäubungsmittel, dass sie nur mit dem Lkw weggebracht werden konnten: In Salzgitter haben Polizei und Staatsanwaltschaft bei einer großangelegten Razzia ein Drogen-Trio hochgehen lassen. Die beiden Männer und eine Frau hatten professionelle Cannabis-Plantagen angelegt – und dafür sogar ein Haus unterhöhlt.

Durchsuchung der Polizei in mehreren Häusern in Salzgitter

Insgesamt seien in Salzgitter am Dienstag fünf Objekte in Lebenstedt, Engelnstedt und Lichtenberg durchsucht worden, heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch. In zwei Gebäuden liefen große Indoor-Plantage, eine dritte war bereits abgeerntet. Etwa 1300 Cannabis-Pflanzen stellten die Ermittler sicher, außerdem ein halbes Kilogramm Marihuana.

Polizei fährt Drogen in Salzgitter mit Lkw weg

"Für den Abtransport der beschlagnahmten Pflanzen sowie des Equipments mussten neben zwei großen Lastkraftwagen auch ein Container angemietet werden", macht die Polizei die Ausmaße der Entdeckung deutlich. Ein 44-Jähriger und seine 30-jährige Ehefrau wurden festgenommen.

Das Pärchen soll aber noch einen Komplizen gehabt haben. In einem der durchsuchten Häuser habe er ein Loch gegraben, um einen Keller komplett neu anzulegen. Dort wurde dann eine der Plantagen in Betrieb genommen.

Polizei schnappt Trio – ein Mann im Gefängnis

Der 39-Jährige wurde von der Polizei vernommen und wie die Frau vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 44-Jährige landete dagegen im Gefängnis.

Die Ermittlungen zu dem großen Drogenfund beschäftigten Polizei und Staatsanwaltschaft offenbar schon eine Weile. Neben den Justizbehörden habe es dazu "auch eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Salzgitter, der Feuerwehr Salzgitter sowie externen Personen" gegeben. (maf)