Salzgitter 

Zwei Unfälle auf A7 bei Salzgitter – drei Verletzte und riesiger Schaden

Schadensträchtige Unfälle auf der A7.
Schadensträchtige Unfälle auf der A7.
Foto: Polizeiinspektion Hildesheim
  • Zwei Unfälle auf der A7 bei Salzgitter.
  • Drei Menschen verletzt.
  • 140.000 Euro Schaden.

Salzgitter/Hildesheim. Auf der A7 hat es gleich zweimal gekracht. Bei den Unfällen nahe dem Autobahndreieck Salzgitter wurden drei Menschen verletzt. Es entstand ein hoher Sachschaden.

Die Polizei Hildesheim schreibt, dass am Donnerstag gegen 3 Uhr ein Sattelzug auf dem Pannenstreifen hielt – offenbar ohne eine Panne gehabt zu haben. Ein 47-jähriger Lkw-Fahrer erkannte die Situation zu spät und prallte seitlich in den Auflieger.

Milch-Tetrapacks fliegen auf A7

Dadurch wurde dieser aufgerissen und ein Teil der Ladung - Milch-Tetrapacks - sowie Trümmerteile verteilten sich auf der Fahrbahn. Hier wurde niemand verletzt, der Schaden beläuft sich aber auf satte 120.000 Euro.

Zwei 18-Jährige schwer verletzt

Kurz nach dem Unfall musste ein 45-jähriger Sprinter-Fahrer wegen der Teile auf der Fahrbahn massiv abbremsen. Hinter ihm fuhr ebenfalls ein Sprinter – dessen 18-jähriger Fahrer konnte nicht schnell genug anhalten und krachte frontal auf seinen Vordermann.

Der junge Mann wurde schwer verletzt, genauso wie sein gleichaltriger Beifahrer. Der 45-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Alle drei Männer kamen in Hildesheimer Krankenhäuser. Der Schaden bei diesem Unfall: rund 20.000 Euro.

Sieben Kilometer Stau

Die Fahrbahn war in Richtung Norden mehr als fünf Stunden lang voll gesperrt, der Verkehr wurde am Salzgitterdreieck auf die A39 abgeleitet. Der Stau war teilweise sieben Kilometer lang. (ck)