Salzgitter 

Mietpreiserhöhung: Warum es sich lohnt, in Salzgitter zu wohnen

Passanten sind im "Fischzug" in Lebenstedt unterwegs. In Salzgitter sind die Mieten im Vergleich zum Durchschnittsnettolohn unter anderem am niedrigsten.
Passanten sind im "Fischzug" in Lebenstedt unterwegs. In Salzgitter sind die Mieten im Vergleich zum Durchschnittsnettolohn unter anderem am niedrigsten.
Foto: Rudolf Karliczek
  • Das Institut für deutsche Wirtschaft hat geprüft, wo die Mieten im Vergleich zum Nettolohn am günstigsten sind.
  • Durch gestiegene Löhne sind die Mieten erschwinglicher geworden.
  • Salzgitter spielt eine besondere Rolle in der Auswertung.

In Deutschland werden die Mieten in vielen Städten immer teurer. Der Deutsche Mieterbund befürchtet, dass sich die höheren Mietpreise bei Neuverträgen auch auf bestehende Mieten übertragen.

Direktor Lukas Siebenkotten sagt laut der Süddeutschen Zeitung, dass es aktuell keine Faktoren gibt, welche den Anstieg der Mieten bremsen.

Vergleichsmiete soll um drei bis fünf Prozent steigen

Weiter befürchtet er, dass für Mieterhöhungen ortsübliche Vergleichsmiete in den Städten „voraussichtlich um drei bis fünf Prozent steigen“ wird.

Aber nicht überall ist die Miete für eine Wohnung oder ein Haus teurer geworden.

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26 Prozent des Nettoeinkommens für Kaltmiete

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft hat ergeben, dass die Miete in vielen Teilen des Landes, gemessen an den gestiegenen Löhnen, nicht teurer, sondern sogar erschwinglicher geworden ist.

Wie bei der Süddeutschen Zeitung zu lesen ist, fand das Statistische Bundesamt heraus, dass durchschnittlich circa 26 Prozent des Nettoeinkommens für die Kaltmiete verwendet werden.

In Salzgitter ist die Miete im Vergleich am günstigsten

Die Unterschiede, was man in den verschiedenen Regionen Deutschlands für diese 26 Prozent im Vergleich zum Lohn bekommt, sind enorm. In Salzgitter, Pirmasens und Zweibrücken sind die Mieten im Vergleich zum Lohn am günstigsten.

Hier bekommt man laut dem Institut der deutschen Wirtschaft eine Wohnung mit 100 Quadratmetern und mehr für 26 Prozent des Lohnes. In München bekommt man dafür gerade mal etwa 40 Quadratmeter.

Das Institut stellte noch mehr fest: Im Jahr 2017 konnten sich zwei Drittel der Arbeitnehmer aus den 401 Kreisen in Deutschland mehr Quadratmeter von ihrem Nettolohn leisten, als 2013.