Salzgitter 

Keine Ausnahmen mehr – Linke Salzgitter kämpft gegen Spielsucht

Die Ratsfraktion der Linken hat einen Antrag gestellt, um verlängerte Öffnungszeiten zu unterbinden. (Symbolfoto)
Die Ratsfraktion der Linken hat einen Antrag gestellt, um verlängerte Öffnungszeiten zu unterbinden. (Symbolfoto)
Foto: dpa

Salzgitter. Die Ratsfraktion der Linken in Salzgitter wehrt sich gegen Ausnahmegenehmigungen für Spielhallen. Sie hat jetzt nach eigenen Angaben einen entsprechenden Antrag gestellt.

Konkret geht es um verlängerte Öffnungszeiten, die die Stadtverwaltung nach Aussage der Linken nach wie vor einigen Spielhallen genehmige.

Fünf Spielhallen in Salzgitter haben nachts geöffnet

Eigentlich müssten Spielhallen nach der Sperrzeitenverordnung zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens geschlossen bleiben. Bei fünf der insgesamt 43 Spielhallen drücke die Stadt Salzgitter aber ein Auge zu.

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"Wenn die Stadt es ernst meint, mit dem Kampf gegen die Spielsucht, dann darf sie verlängerte Öffnungszeiten nicht weiterhin erlauben", so der Fraktionsvorsitzende Hermann Fleischer am Dienstag.

Betreiber klagen gegen Glücksspielstaatsvertrag

Um einen Ratsbeschluss umzusetzen, möchte die Stadt Salzgitter eigentlich weitere Spielhallen schließen, um die Spielsucht einzudämmen. Die Betreiber klagen aber immer wieder erfolgreich gegen die Umsetzung des niedersächsischen Glücksspielstaatsvertrags. (ck)