Salzgitter 

25-Jähriger stirbt bei Schießerei: Polizei hat keine Hinweise auf Streit zwischen Familienclans

Die Spurensicherung untersucht den Tatort nach einer Schießerei in Salzgitter.
Die Spurensicherung untersucht den Tatort nach einer Schießerei in Salzgitter.
Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Die Spurensicherung hat die Konturen einer Person auf dem Boden nachgezeichnet. Blutflecken sind teilweise zu sehen.

In der Berliner Straße in Salzgitter-Lebenstedt hat es am Samstagabend eine tödliche Schießerei hinter einem Lokal gegeben. Gegen 20.35 Uhr fielen auf einem Parkplatz Schüsse.

Als die Beamten eintrafen, fanden sie einen am Boden liegenden Mann (25) vor. Er wurde von mehreren Kugeln getroffen.

Tödliche Schießerei in Salzgitter-Lebenstedt

Anwohner vermuteten zuerst Silvesterkracher. Wieviele Schüsse fielen, ist bisher nicht bekannt. Zu den Hintergründen konnte Polizeisprecher Frank Oppermann noch nichts sagen.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann im Klinikum Salzgitter.

Polizei stellt etwas klar

Die Polizei verwies in einer Mitteilung am Nachmittag daraufhin, dass es keine Hinweise gebe, dass das „Tötungsdelikt im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Familienclans“ stehen könnte.

Eine Zusammenhang zu zurückliegenden Tötungsdelikten in Salzgitter-Lebenstedt sei bisher nicht erkennbar.

Unweit des Tatorts hat es erst im letzten Jahr im Mai eine Schießerei gegeben (hier mehr dazu). Damals wurde eine 30-Jährige auf offener Straße erschossen.

Auch 2014 kam es auf der Berliner Straße zu einer Clan-Schlacht: Schüsse fielen, Anwohner äußerten später Angst vor kriminellen Machenschaften auf ihrer Straße.

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Tatort am Sonntagmorgen wieder freigegeben

Die Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel hat eine 20-köpfige Sonderkommission zur Aufklärung der Tat eingerichtet. Die Ermittler vernahmen Zeugen.

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Am Sonntagmorgen hatten die Beamten den Tatort wieder freigegeben.

Weitere Informationen will die Staatsanwaltschaft am Montag bekannt gegeben. (ms/mb)