Salzgitter 

Salzgitter spricht das dritte Geschlecht besonders oft an

Intergeschlechtliche, transgeschlechtliche und andere Personen bei einer Demo in Frankfurt (Archivbild).
Intergeschlechtliche, transgeschlechtliche und andere Personen bei einer Demo in Frankfurt (Archivbild).
Foto: imago/epd

Salzgitter. Seit Beginn des Jahres ist das dritte Geschlecht "divers" offiziell gesetzlich verankert. In deutschen Stellenangeboten wird das Geschlecht aber nur in 55 Prozent der Fälle angesprochen – womit zahlreiche Arbeitgeber eine Klage riskieren, wenn sich der Bewerber diskriminiert fühlt.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Arbeitsmarkt-Analyse der Jobsuchmaschine "Adzuna". Darin wurden unter anderem Stellenangebote in den 100 größten Städten untersucht.

Salzgitter landet auf dritten Platz

Salzgitter landet dabei sehr weit oben, nämlich auf Platz drei. Das dritte Geschlecht wird hier in 60,3 Prozent aller Stellenangebote angesprochen. Höhere Werte erzielten demnach nur Villingen-Schwenningen (68,4 Prozent) und Erfurt (67 Prozent).

Logistik spricht "divers" am öftesten an

In der Logistikbranche wird das dritte Geschlecht in 69,7 Prozent aller Stellenangebote angesprochen - bester Wert des Branchen-Vergleichs. Am niedrigsten ist der Anteil bei Inseraten aus dem Gesundheitswesen: "divers" wird hier nur in 45,6 Prozent der Inserate angesprochen. (ck)