Salzgitter 

"No-go Area": Polizei Salzgitter macht Aktivisten Strich durch die Rechnung

Am Sonntag waren die Schilder in Salzgitter aufgetaucht.
Am Sonntag waren die Schilder in Salzgitter aufgetaucht.
Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Gleich zwei Mal sind in Salzgitter Holztafeln mit der Aufschrift "No go Area" angebracht worden.

Wie die Polizei auf news38.de-Anfrage mitteilte, hatten Beamten am Sonntagmorgen und am späten Abend entsprechende Tafeln entdeckt. Wie Polizeisprecher Matthias Pintak am Montagmorgen erklärte, hatten Polizeibeamte am Sonntagmorgen um 7.50 Uhr zwei Schilder an der Konrad-Adenauer-Straße und der Ludwig-Erhard-Straße sichergestellt.

Die Schilder seien von der Aufmachung her Ortsschildern nachempfunden gewesen und wurden über den eigentlichen Ortsschildern angebracht.

Am späten Abend konnten Beamte dann gegen 23.50 Uhr drei Schilder an der Berliner Straße sicherstellen.

Alle Bilder abgenommen

Sämtliche Schilder wurden abgenommen und sichergestellt. Die Polizei Salzgitter prüft nun, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird. Zur Herkunft der Schilder machte die Polizei noch keine Angaben.

Bei Twitter hatte sich unterdessen allerdings die "Identitäre Bewegung Niedersachsen" zu der bundesweiten Aktion bekannt. Auch in Braunschweig soll es Aktionen gegeben haben. Das konnte die Polizei jedoch noch nicht bestätigen. (mvg)