Salzgitter 

Zahlen schmelzen: Trübe Aussichten bei der Salzgitter AG

Die Salzgitter AG hat am Mittwoch neue Zahlen geliefert (Archivfoto).
Die Salzgitter AG hat am Mittwoch neue Zahlen geliefert (Archivfoto).
Foto: Julian Stratenschulte/dpa / dpa

Salzgitter. Der Stahlkonzern Salzgitter rechnet nach einem Gewinnsprung 2018 für das neue Geschäftsjahr mit einem deutlich geringeren Überschuss. Das im MDax notierte Unternehmen begründete dies am Mittwoch mit einem sich eintrübenden Geschäftsumfeld sowie zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten.

Salzgitter AG liefert Eckdaten

So dürfte das Vorsteuerergebnis 2019 mit prognostizierten 125 Millionen bis 175 Millionen Euro selbst im günstigsten Fall nur noch rund halb so hoch ausfallen wie im Vorjahr.

Der Umsatz dürfte leicht auf über 9,5 Milliarden Euro steigen - nach 9,3 Milliarden Euro im Jahr 2018. Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann sprach mit Blick auf das laufende Jahr von "eher zunehmenden Herausforderungen".

2018 stieg das Nettoergebnis im Jahresvergleich nach ersten Berechnungen um 43 Prozent auf 277,7 Millionen Euro, wie Salzgitter weiter mitteilte. Dabei profitierte das Unternehmen vor allem von besser laufenden Geschäften mit Flachstahl sowie mit Grobblech und Profistahl.

Mehr Themen:

Prognose fürs Geschäftsjahr bestätigt

Mit einem vorläufigen Vorsteuerergebnis von 347,3 Millionen Euro erreichte Salzgitter seine Prognose für 2018. Dies sei das beste Vorsteuerergebnis der vergangenen zehn Jahre. (dpa)