Salzgitter 

Nach Hubschrauber-Einsatz in Salzgitter: Frau stellt sich der Polizei

Die Polizei Salzgitter vermutete, dass sich die Frau im Kleingartenverein Gebhardshagen versteckt hat (Archivbild).
Die Polizei Salzgitter vermutete, dass sich die Frau im Kleingartenverein Gebhardshagen versteckt hat (Archivbild).
Foto: dpa

Salzgitter. Nach einem Unfall in Salzgitter-Gebhardshagen hat sich die mutmaßliche Verursacherin der Polizei gestellt. Gegen 21 Uhr meldete sich die Gesuchte telefonisch bei den Beamten, sagte Polizeisprecher Matthias Pintak am Mittwochmorgen zu news38.de.

Frau fährt in Salzgitter rückwärts gegen Auto und flüchtet

Die 25-Jährige soll am Dienstag gegen 19.15 Uhr in der Straße Legdenwiese mit ihrem VW rückwärts gegen einen BMW gefahren sein. Als sie den mit Blaulicht anrückenden Streifenwagen dann sah, gab sie Gas und flüchtete vor der Polizei.

Polizei vermutet Gesuchte in Kleingartenverein Gebhardshagen

Die Beamten folgten ihr bis ins Neubaugebiet am Michael-Ende-Ring. Dort verloren sie die 25-Jährige aus den Augen - sie vermuteten, dass die Frau zu Fuß in den Kleingartenverein Gebhardshagen geflüchtet ist. Daher riefen sie Hubschrauber zur Unterstützung.

25-Jährige meldet sich bei Polizei Salzgitter

Dessen Besatzung suchte das Gebiet aus der Luft ab, konnte aber keine Person entdecken. Gegen 20.45 Uhr rückte der Hubschrauber wieder ab. Kurze Zeit später meldete sich die Gesuchte dann bei der Polizei und gab ihren Aufenthaltsort an.

Polizeibeamte überprüften sie dort. "Es gab Anhaltspunkte dafür, dass die Frau Drogen konsumiert hatte", sagte Polizeisprecher Matthias Pintak zu news38.de. Im Anschluss musste sie eine Blutprobe abgeben, ihr Führerschein wurde sichergestellt.

Gegen die Frau wird jetzt ermittelt, insbesondere wegen Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs. (ck)