Salzgitter 

Metall-Protest in Salzgitter und Peine - eine Forderung ist besonders umstritten

Wir machen das mit den Fähnchen: Beschäftigte der Salzgitter AG sind am Montag in den Warnstreik getreten.
Wir machen das mit den Fähnchen: Beschäftigte der Salzgitter AG sind am Montag in den Warnstreik getreten.
Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter/Peine. Im Tarifkonflikt der Stahlindustrie hat die IG Metall für Montag zum Warnstreik an allen Stahlstandorten in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen aufgerufen. Auch bei der Salzgitter AG als auch bei den Peiner Trägern gab es Protestaktionen.

Stahlbranche: IG Metall erhöht den Druck

Die Gewerkschaft will damit den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Das Angebot der Arbeitgeber für Lohnerhöhungen von 2,5 Prozent bei einer Laufzeit von 27 Monaten sei völlig unzureichend, kritisiert die IG Metall. Die Gewerkschaft fordert für die rund 72.000 Stahlkocher in den drei Bundesländern sechs Prozent mehr Geld.

Urlaubsgeld in freie Tage verwandeln?

Besonders umstritten ist die Forderung der Gewerkschaft nach einem Urlaubsgeld von 1.800 Euro, das auch in freie Tage umgewandelt werden kann. Die Arbeitgeber haben für einen begrenzten Kreis von Mitarbeitern eine zusätzliche Zahlung von 600 Euro angeboten, die in Freizeit umgewandelt werden kann.

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In der Tarifrunde hat es bereits mehrfach Warnstreiks in einzelnen Werken gegeben, an denen sich laut Gewerkschaft etwa 14.500 Beschäftigte beteiligt haben. Die für Montagabend vorgesehene fünfte Verhandlungsrunde wurde krankheitsbedingt abgesagt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. (dpa/ck)