Salzgitter 

Mehr Geld für Anleger in Salzgitter: Stahlkocher erhöhen Dividende

Industrie statt Acker: Für die Landwirte zwischen Braunschweig und Salzgitter ist das keine Perspektive.
Industrie statt Acker: Für die Landwirte zwischen Braunschweig und Salzgitter ist das keine Perspektive.
Foto: dpa

Salzgitter. Dank des besten Geschäftsjahres der vergangenen zehn Jahre will der Stahlhersteller Salzgitter AG seine Dividende deutlich erhöhen. Auf der Hauptversammlung im Mai soll eine um 20 Prozent auf 0,55 Euro gesteigerte Ausschüttung pro Aktie vorgeschlagen werden, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Seit Ende Februar war bereits bekannt, dass der Stahlproduzent aus Salzgitter angesichts guter Geschäfte mit Flachstahl sowie mit Grobblech und Profilstahl ein vorläufiges Vorsteuerergebnis von 347,3 Millionen Euro erreichte.

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Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnet das MDax notierte Unternehmen aber mit einem deutlich geringeren Überschuss und begründet dies mit einem sich eintrübenden Geschäftsumfeld sowie zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten.

Dazu zählt etwa der Handelsstreit zwischen den USA und China, wie Finanzvorstand Burkhard Becker bei der Jahrespressekonferenz in Salzgitter sagte. Der Konzern rechnet nur noch mit einem leicht steigenden Umsatz auf etwas über 9,5 Milliarden Euro - nach 9,3 Milliarden Euro im Jahr 2018.

Der Stahlhersteller beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit etwas mehr als 23.500 Mitarbeiter. Zur Stammbelegschaft in Deutschland gehören rund 19.000 Mitarbeiter, etwa 10.000 davon in Niedersachsen. (dpa)