Salzgitter 

Mann aus Salzgitter soll seine Tochter missbraucht haben – Richterin fällt überraschendes Urteil

Ein Mann soll seine Tochter missbraucht haben. Das Urteil überrascht. (Symbolbild)
Ein Mann soll seine Tochter missbraucht haben. Das Urteil überrascht. (Symbolbild)
Foto: imago/Science Photo Library

Salzgitter. Ein 40-jähriger Mann aus Salzgitter musste sich vor dem Amtsgericht verantworten. Er soll sich - so die Anklage der Staatsanwaltschaft Braunschweig- an seiner 17-jährigen Tochter vergangen haben. Zweimal, behauptete das Mädchen.

Doch das Gericht folgte dem Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ und sprach den Mann frei. Das berichtet die Salzgitter Zeitung.

Salzgitter: Opfer verstrickt sich in Widersprüche

Die 17-Jährige gab an, dass ihr Vater sie einmal anfasste, als sie im Bett lag. Außerdem soll er sie in einem Pornokino auf der Reeperbahn angefasst haben. Dazu soll er gesagt haben: „Was in Hamburg passiert, bleibt in Hamburg.“

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Die Berichte des Mädchens stufte die Richterin jedoch als widersprüchlich ein. Der Angeklagte bestritt die Taten von Anfang an. Dennoch: So ganz von seiner Unschuld ist die Richterin nicht überzeugt, wie sie im Urteilsspruch festhält. (bs)