Salzgitter 

ProSieben-Show: Kandidaten aus der Region packen aus – "Es war heftig"

Nichts für Menschen mit Platzangst. Bei der ProSieben-Show "Get the F*ck out my House" leben 100 Menschen auf 63 Quadratmetern.
Nichts für Menschen mit Platzangst. Bei der ProSieben-Show "Get the F*ck out my House" leben 100 Menschen auf 63 Quadratmetern.
Foto: ProSieben/Willy Weber

Salzgitter. Ein Haus, vier Wochen, 63 Quadratmeter, 100 Menschen zwischen 18 und 57 Jahren - so lässt sich die ProSieben-Sendung "Get The F*ck Out of My House" zusammenfassen.

Franziska (36) aus Salzgitter und Patrick (27) aus Sehlde aus der News38-Region sind dabei. Wir haben mit den beiden vor Ausstrahlungsbeginn der zweiten Staffel am kommenden Dienstag, 9. April, gesprochen.

"Get The F*ck Out of My House" auf ProSieben: Franzi und Patrick dabei

"Oh f*ck", dachte sich Kindergärtner Patrick, als er das erste Mal vor dem Haus stand, in dem er fortan vier Wochen leben sollte. "Es war heftig", erzählt der 27-Jährige, der durch einen Kumpel, der in Staffel eins teilnahm, auf die ProSieben-Sendung aufmerksam wurde.

"Die erste Nacht war heftig. Viele schnarchen, erzählen im Schlaf, furzen - ist ja alles menschlich. Aber ich hab mir zwischendurch gedacht: Was mach ich hier?", lacht Patrick. Wer nachts auf die Toilette musste, durfte sich erstmal über die kreuz und quer liegenden Mitbewohner den Weg bahnen. Denn geschlafen wurde auf dem "Boden der Tatsachen", wie es Patrick nennt.

Ihm sei in der Zeit auch bewusst geworden, was er draußen alles habe. Denn Handy oder andere elektronische Geräte waren verboten im Haus. Besonders hart für Franzi aus Salzgitter...

Kandidatin Franzi: "Ob Angela Merkel noch Kanzlerin ist?"

Für die leidenschaftliche E-Zigaretten-Dampferin eine Katastrophe. "Ich bin wieder zur Raucherin geworden", sagt Franzi zu news38.de. Auch ein eigenes Handtuch oder Kopfkissen habe ihr gefehlt.

Ohne Handy waren die 100 Teilnehmer auch komplett von der Außenwelt abgeschottet. "Wir hatten keine Uhrzeit, nur ein Fenster. Da machst du dir schon Gedanken, was passiert, wenn du raus bist. Ob in der Welt noch alles gut ist, Angela Merkel noch Kanzlerin ist und es deiner Familie gut geht", erzählt die Verkäuferin aus Salzgitter.

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"Ich hab mir den Arsch nackig gefreut"

Sie hatte sich schon bei Big Brother beworben. Und auch im letzten Jahr verfolgte sie die erste Staffel der ProSieben-Sendung. Im Spätsommer bewarb sie sich spontan - und wurde tatsächlich nach einem Bewerbungsmarathon eingeladen.

"Ich hab mir den Arsch nackig gefreut", lacht sie. Von ihrer Chefin und Freunden gab es vorher nur eine Bitte: "Tue uns ein Gefallen und blamiere dich nicht." Das sei ihr gelungen, erzählt sie schmunzelnd.

"Vier Wochen mit wildfremden Menschen in so einem kleinen Haus, das ist schon heftig, da darfst du keine Platzangst haben". Hatte Franzi auch nicht. Auch die 36 Kameras störten die Mutter einer Tochter nicht. "Das war von Anfang an klar, von daher hab ich das quasi ausgeblendet."

Mit ihm Haus waren erstmals auch Promis wie Musiker Martin Kesici. Franzi kannte den Sänger schon. "Er meinte gleich: 'Was machst du denn hier? Du hast die Haare umgefärbt.'" Auch Natalia Osada (Promi Big Brother), Mike Heiter (Bachelor-Teilnehmer) und Saskia Atzerodt (Playboy-Model) hatten bereits Erfahrung vor der Kamera.

Auch Promis im Haus - "ganz normale Menschen"

"Sie waren ganz normale Menschen wie Du und Ich. So wie alle im Haus. Nur eben ein bisschen bekloppter. Das war keine Show, alles real", sagt Patrick. "Es war eine geile Erfahrung". Aber eben auch eine extreme. Schlechte Luft, wenig Essen, kaum Ruhe - das ging an die Psyche. "Aber das hat das Spiel auch ausgemacht", sagt Patrick.

Am kommenden Dienstag startet die neue Staffel, immer dienstags um 20.15 Uhr auf ProSieben. Dann kannst du mitverfolgen, wie lange Franzi und Patrick es im Haus ausgehalten haben und ob vielleicht sogar die 100.000 Euro nach Salzgitter oder Sehlde gehen...

Die erste Folge kannst du heute zur Primetime bei Prosieben sehen. (ms)