Salzgitter 

Lkw-Kontrolle in Salzgitter: Ein Fahrer sticht besonders traurig hervor

Die Polizei in Salzgitter hat Lkw-Fahrer unter die Lupe genommen (Archivbild).
Die Polizei in Salzgitter hat Lkw-Fahrer unter die Lupe genommen (Archivbild).
Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Salzgitter. Die Polizei Salzgitter hat mit Unterstützung der Polizei Goslar, des Bundesamts für Güterverkehr und des Zolls am Donnerstag gezielt Fahrzeuge des gewerblichen Güterkraftverkehres kontrolliert.

Dabei wurde abenteuerliches gefunden. Es wurden insgesamt 38 Fahrzeuge (30 Lkw, 7 Transporter sowie ein Bus) von der Polizei Salzgitter angehalten und überprüft.

Polizei Salzgitter kontrolliert Lkw

Bei 17 Lkw musste die Ladungssicherung bemängelt und die Weiterfahrt zumindest vorläufig untersagt werden.

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Besonders gefährlich war die mangelhafte Ladungssicherung bei einem Fahrzeug, das mit Gefahrgut beladen war.

Den Fahrer erwartet in diesem Fall eine empfindliche Geldbuße sowie ein Punkt in Flensburg.

Weitere Verstöße wurden in den Bereichen der Überladung, den Sozialvorschriften (Lenk- und Ruhezeiten), des Steuer- und Zollrechts sowie bei der Geschwindigkeit festgestellt.

Trauriger Spitzenreiter ist ein Mann aus Mazedonien

Und dann gibt es einen traurigen Spitzenreiter: Ein Fahrer aus Mazedonien war mit seinem LKW unterwegs ohne zulässige Kabotage (so nennt man den gewerblichen Güterkraftverkehr mit Be- und Entladeort in einem Staat, dem sogenannten Aufnahmemitgliedstaat, durch einen Unternehmer, der in diesem Staat weder Sitz noch Niederlassung hat).

Außerdem hatte er nicht einmal die erforderliche Berufskraftfahrerqualifikation in Form einer Fahrerbescheinigung dabei und konnte sie auch nicht nachweisen. Auch war die transportierte Ladung, bestehend aus Bauholz, nicht ausreichend gesichert und das Fahrzeug in einem schlechten technischen Zustand (u.a. Druckverlust im Bremssystem, sowie ausgeschlagene Gelenke im Bereich des Fahrwerkes).

Es wurden sowohl gegen den Fahrer als auch das Transportunternehmen mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, die Weiterfahrt untersagt und in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig eine Sicherheitsleistung erhoben. (fb)