Salzgitter 

Nach Flammeninferno in Salzgitter: So geht es den Bewohnern

Nach dem verheerenden Feuer am Klesmerplatz in Salzgitter-Bad laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.
Nach dem verheerenden Feuer am Klesmerplatz in Salzgitter-Bad laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.
  • Brandhaus in Salzgitter-Bad einsturzgefährdet.
  • Bewohner sind versorgt.
  • Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Salzgitter. Nach dem verheerenden Brand in der Innenstadt von Salzgitter-Bad sind die Bewohner des vollkommen zerstörten Hauses versorgt. Das hat die Stadt Salzgitter gegenüber news38.de mitgeteilt.

So heißt es von Seiten der Stadtverwaltung: "Der Berufsfeuerwehr Salzgitter sind insgesamt acht betroffene Personen bekannt, die alle bei Freunden und Familienangehörigen unterkommen konnten. Im Rahmen ihrer Zuständigkeit steht die Stadtverwaltung den Betroffenen gerne beratend zur Seite."

Laut Polizeisprecher Frank Oppermann auf Nachfrage von news38.de mitteilte, sei das Gebäude am Klesmerplatz derzeit akut einsturzgefährdet.

Schaulustige haben Arbeit der Einsatzkräfte nicht behindert

In den sozialen Medien wurde noch am Abend berichtet, dass hunderte Gaffer sich teilweise in die Büsche geschlagen haben sollen, um das Geschehen besser beobachten zu können. Diesen Eindruck relativierte Oppermann: "Ich war selber vor Ort in Salzgitter und habe das Geschehen mitbekommen. Natürlich waren viele Menschen dort, die wissen wollten, was da los war."

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Schließlich sei das Wetter gut gewesen und viele Salzgitteraner hatten den Abend mit einem Stadtbummel ausklingen lassen. "Die Menschen haben sich aber an die Absperrungen gehalten und nach Einschätzung der Polizei die Arbeiten der Einsatzkräfte nicht behindert", so Oppermann.

Bilder von der Einsatzstelle

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Drohne im Einsatz

Laut Polizei haben Brandermittler bereits ihre Arbeit aufgenommen. Deren Arbeit werde allerdings dadurch erschwert, dass das Gebäude am Klesmerplatz akut einsturzgefährdet ist. Die Ermittler haben deshalb am Dienstag zunächst mit einer Drohne das Gebiet aus der Luft erkundet.

Der Schaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen. Zur Brandursache konnte noch nichts gesagt werden. Die Befragung von Zeugen dauere derzeit noch an. (mvg)