Salzgitter 

Nach verheerendem Feuer in Salzgitter: Das sagen die Ermittler zur Brandursache

Die betroffenen Gebäude sind einsturzgefährdet.
Die betroffenen Gebäude sind einsturzgefährdet.
Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Der Brand in einem Fachwerkhaus und drei angrenzenden Gebäuden in Salzgitter-Bad war nach den ersten Erkenntnissen der Ermittler ein Unglück. Es gebe keinerlei Hinweise auf Brandstiftung, sagte Polizeisprecher Frank Oppermann am Donnerstag.

Bislang sei es den Beamten noch nicht gelungen, die Häuser in der Innenstadt von Salzgitter-Bad zu betreten. Die Ermittlungen gestalteten sich schwierig, da drei der vier betroffenen Gebäude einsturzgefährdet seien.

Salzgitter: Suche nach dem Brandherd

In den kommenden Tagen will die Polizei den Brandort von außen mit einem Gutachter ansehen. Möglicherweise müssten Wände abgetragen werden, um einen Blick ins Haus werfen zu können.

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Die Ermittler suchen nach der Brandausbruchsstelle, um Rückschlüsse auf die Ursache des Feuers ziehen zu können. Möglich sei, dass der Brand durch einen technischen Defekt entstanden sei, sagte Oppermann. Die Beamten befragen auch Passanten und Bewohner der Häuser, um Hinweise zu erhalten.

Nach Flammeninferno in Salzgitter: So geht es den Bewohnern

Das Feuer war am Montagabend in einem Fachwerkhaus ausgebrochen. Zur Brandzeit waren keine Menschen in dem Haus. Die Flammen griffen auf drei angrenzende Wohn- und Geschäftshäuser über. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere 100 000 Euro. Verletzt wurde niemand.

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Bilder von der Einsatzstelle

Nach den jüngsten Erkenntnissen der Ermittler sind zwölf Menschen von dem Brand betroffen. Sie müssen nun in anderen Unterkünften wohnen. Die Feuerwehr hatte zunächst von acht Menschen berichtet, die bei Freunden und Bekannten untergekommen waren. (dpa)