Salzgitter 

Gericht: Kündigung von vier Salzgitter-Beschäftigten unwirksam

Das sogenannte Fachgerichtszentrum in Hannover, in dem auch das Landesarbeitsgericht seinen Sitz hat (Archivbild).
Das sogenannte Fachgerichtszentrum in Hannover, in dem auch das Landesarbeitsgericht seinen Sitz hat (Archivbild).
Foto: Holger Hollemann/dpa

Hannover/Salzgitter. Vier von Kündigung bedrohte Mitarbeiter der Salzgitter Flachstahl GmbH können aufatmen: Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen hat einer Kündigungsschutzklage gegen das Unternehmen stattgegeben.

Landesarbeitsgericht in Hannover entscheidet zugunsten der betroffenen Mitarbeiter aus Salzgitter

Die Gründe für die Kündigung in Salzgitter hätten nicht ausgereicht, sagte ein Sprecher des Landesarbeitsgerichts in Hannover am Mittwoch. Zuvor hatte schon das Arbeitsgericht zugunsten der vier Betroffenen entschieden.

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Die vier Beschäftigten hatten den Angaben zufolge die Betriebsratswahlen angefochten und erhielten daraufhin die Kündigung. Dabei ging es um den Vorwurf von Unregelmäßigkeiten im Wahlverfahren, so sollen Wahlurnen aus der Sicht der Mitarbeiter nicht ordnungsgemäß verplombt gewesen sein. Das Unternehmen warf ihnen vor, falsche Tatsachen verbreitet zu haben.

Diese Einschätzung teilte das Gericht nach Angaben des Sprechers nicht. Eine Revision wurde nicht zugelassen. (dpa)