Salzgitter 

Frau in Salzgitter getötet: Prozess gegen mutmaßlichen Täter startet

Beschreibung anzeigen

Braunschweig/Salzgitter. Weil er versucht haben soll, seine ehemalige Partnerin getötet zu haben, muss sich ein Mann ab dem 8. Mai vor dem Landgericht Braunschweig verantworten.

Wie das Landgericht Braunschweig am Montag mitteilte, wird dem 33-Jährigen vorgeworfen, seine ehemalige Partnerin am 11. Dezember 2018 in deren Wohnung in Salzgitter Lebenstedt aufgesucht zu haben. Im Laufe des Gesprächs soll der Mann, der vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht ist, den Entschluss gefasst haben, die Frau zu töten.

Tote in Salzgitter gefunden: Was geschah in Lebenstedt?

21 Stiche mit Küchenmesser

So soll er dann ein Messer aus der Küche geholt haben und damit ohne einen rechtfertigenden Grund mindestens 21 Mal auf die Frau eingestochen haben, heißt es in der Anklageschrift. Dabei wurde das Opfer am Hals, im Gesicht und im oberen Brustkorb verletzt.

Das Messer traf bei der Attacke auch die Halsschlagader der Frau, so dass sie viel Blut verlor. Am Ende sei die Frau an dem hohen Blutverlust gestorben.

Frauenleiche in Salzgitter: Mann gesteht Tat und sitzt in U-Haft

Aufgrund einer krankhaft seelischen Störung sei die Einsichtsfähigkeit des Beschuldigten zum Zeitpunkt der Tatbegehung vollständig aufgehoben gewesen. Die Staatsanwaltschaft strebt deshalb die Unterbringung in psychiatrischen Krankenhaus an. (mvg)

Bilder vom Tatort: