Salzgitter 

Frau mit 21 Stichen in Salzgitter getötet: Prozess gegen mutmaßlichen Täter startet

Foto: Rudolf Karliczek

Braunschweig/Salzgitter. Nachdem eine Frau tot in einer Wohnung in Salzgitter entdeckt worden war, muss sich nun ein Mann vor dem Landgericht in Braunschweig wegen Totschlags verantworten.

Dem 33-Jährigen, der vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht ist, wird vorgeworfen, "im Zustand der Schuldunfähigkeit" einen Menschen getötet zu haben, heißt es vom Landgericht Braunschweig.

Der Angeklagte soll am 7. Dezember 2018 seine ehemalige Partnerin in deren Wohnung in Salzgitter aufgesucht und im Verlauf des Besuchs den Entschluss gefasst haben, die Frau zu töten.

Bilder vom Tatort in Salzgitter

So soll er sich aus der Küche ein Messer mit einer 8 Zentimeter langen Klinge genommen haben und damit ohne rechtfertigenden Grund mindestens 21 Mal auf das Opfer eingestochen haben. Er traf die Frau dabei am Hals, im Gesicht und im oberen Brustkorb.

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Dabei habe der Beschuldigte auch die Halsschlagader verletzt, so dass das Opfer viel Blut verlor. Der Blutverlust habe schließlich zum Tod der Geschädigten geführt.

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Aufgrund einer krankhaft seelischen Störung sei die Einsichtsfähigkeit des Beschuldigten zum Zeitpunkt des Angriffs vollständig aufgehoben gewesen. Die Staatsanwaltschaft strebt deshalb die Unterbringung in psychiatrischen Krankenhaus an.

Ein Urteil soll voraussichtlich am Freitag, 17. Mai, in Braunschweig fallen. (mvg)