Salzgitter 

Salzgitter: Hündin Heidi kämpft weiter ums Überleben - kann sie endlich operiert werden?

Denise und ihre Tochter Eliana besuchen Heidi immer wieder in der Tierklinik in Salder. Der Abschied fällt jedes Mal schwer.
Denise und ihre Tochter Eliana besuchen Heidi immer wieder in der Tierklinik in Salder. Der Abschied fällt jedes Mal schwer.
Foto: privat

Salzgitter. Täglich steigt die Zahl auf dem Spendenkonto, das Denise Sacra für ihre Hündin Heidi eingerichtet hat. Fremde, Freunde, Familie und Arbeitskollegen haben mittlerweile circa 4.400 Euro gespendet. Geld, das Familie Sacra aus Salzgitter dringend braucht, um die Operationen und Untersuchungen von Heidi bezahlen zu können.

Die eineinhalb Jahre alte Hündin wurde am Freitag vergangener Woche vor der eigenen Haustür in Flachstöckheim in Salzgitter von einem Auto angefahren. Seither liegt sie mit mehreren Beckenbrüchen, einem gebrochenen Kiefer, Hüftfrakturen sowie einem Kreuzband- und Lungenriss in der Tierklinik in Salder.

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Denise startet Spendenaufruf bei Facebook

"Eigentlich hätte sie das nicht überlebt. Der Tierarzt hat auch gesagt, dass es an ein Wunder grenzt. Sie ist so stark", erzählt Denise. Da die Familie die Tierarztkosten nicht alleine stemmen kann, hat Denise bei Facebook einen Spendenaufruf gestartet.

In der Gruppe hält sie alle Interessierten immer wieder auf dem Laufenden. Viele fragen auch immer wieder nach, wie es Heidi geht. Die Anteilnahme ist groß. Gemeinsam haben sie dem heutigen Donnerstag entgegengefiebert. Immer wieder hieß es, dass Heidi operiert werden könnte, wenn es ihr den Umständen entsprechend geht.

Kann Heidi endlich operiert werden?

Am Mittwochabend war die Situation allerdings noch unklar. "Sie musste doch wieder einen Katheter bekommen und wurde geröntgt. Da war die Dicke so geschlaucht, dass sie noch nichts dingfest machen wollten", sagt Denise.

Am Donnerstag hat sie dann den halben Tag immer wieder auf Rückmeldung gewartet. Am Nachmittag kam dann die Nachricht: Heidi darf in den OP!

Aber auch nach der Operation hat Heidi noch einen längeren Weg vor sich. Einige Kosten würden dann auch noch auf die Familie zukommen.

Umso dankbarer ist Denise nicht nur all den großzügigen Spendern, sondern auch ihrem Arbeitgeber. "Meine Kollegen haben wirklich die Kaffeekasse für uns geplündert, um Preise für die Tombola zu kaufen", erzählt Denise gerührt.

Diese findet am 28. Mai von 9 bis 13 Uhr bei dem Krankenpflegedienst statt. Auch Waffeln und Kaffee sollen dann verkauft werden. Lokale Unternehmen hätten bereits Preise für die Tombola gespendet. Alles, damit Heidi leben kann.