Salzgitter 

Mammutprojekt geht an den Start: Spatenstich läutet Neubau für Autobahndreieck Salzgitter ein

Das Mammutprojekt ist im vollen Gange: Die A7 wird sechsspurig ausgebaut.
Das Mammutprojekt ist im vollen Gange: Die A7 wird sechsspurig ausgebaut.
Foto: Niedersächsische Landesbehörde für Straßen und Verkehr

Hildesheim/Salzgitter.  Mit dem Umbau des Autobahndreiecks Salzgitter soll die bisher fehlende Nord-Ost-Verbindung zwischen Hildesheim und Braunschweig entstehen. Zum symbolischen Spatentisch (11.30 Uhr) für die direkte Anbindung der A7 und A39 wird am Donnerstag auch Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) erwartet.

Die Erneuerung im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der A7 soll Ende 2020 abgeschlossen sein.

A7 zwischen Hildesheim und Salzgitter wird sechsspurig

Zwischen den Anschlussstellen Hildesheim und dem Autobahndreieck Salzgitter erfolgt die Planung in zwei Abschnitten. Ziel ist der komplett sechsspurige Ausbau der A7 mit einer befestigten Fahrbahnbreite von je 14,50 Meter je Richtung.

Bestandteil der Planung ist auch der Umbau des Autobahndreiecks Salzgitter (A 7/ A39) zu einem vollständigen Autobahndreieck. Momentan fehlt dem Dreieck die Nord-Ost beziehungsweise Ost-Nord-Verbindung. Wie die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr berichtet, stehen noch umweltfachliche Untersuchungen aus. Dazu zählen Schall- und Lärmschutz.

Der endgültige Straßenentwurf wird abschließend dem Bundesverkehrsministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vorgelegt. Mitte 2020 wird dann das Planfeststellungsverfahren beantragt.

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Auch A39-Überführung wird neu gebaut

In Fahrtrichtung Göttingen soll zudem die bereits bestehende Überführung der A39 über die A7 aus statischen Gründen neu gebaut werden. Die Kosten von rund 19 Millionen Euro übernimmt laut der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr der Bund.

>> Mehr Informationen findest du hier. (mb)