Salzgitter 

Nach Unfall auf A39 in Salzgitter: Polizei sucht Zeugen - aber keine Gaffer

Die Rettungskräfte mussten die Unfallstelle abschirmen.
Die Rettungskräfte mussten die Unfallstelle abschirmen.
Foto: Polizei Braunschweig

Salzgitter. Nach seinem schweren Unfall auf der A39 kämpft ein Motorradfahrer weiterhin um sein Leben. Der 35-Jährige sei noch nicht über den Berg, teilte die Polizei Braunschweig am Dienstag mit.

Gleichzeitig suchen die Ermittler Zeugen zu dem Unfall, zu dem es am Montag gegen 19.30 Uhr zwischen Salzgitter-Lebenstedt und Salzgitter-Thiede in Richtung Braunschweig gekommen war.

Schwerer Unfall auf A39 in Salzgitter

Den Ermittlungen zufolge wollte eine 23-jährige BMW-Fahrerin einen Lkw überholen und von der rechten auf die linke Spur fahren. Dabei übersah sie den Biker offenbar – er war auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Es kam zum Zusammenstoß, der 35-Jährige stürzte. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

+++ A39: Schwerer Verkehrsunfall – Motorradfahrer in Lebensgefahr +++

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Autobahnkommissariat unter der Telefonnummer 0531/4763715 zu melden.

Rettungskräfte beklagen Probleme durch Gaffer

Gleichzeitig beklagen die Rettungskräfte einmal mehr, dass es Probleme mit Gaffern gegeben habe. Leider seien einige Verkehrsteilnehmer auf der Gegenfahrbahn stehengeblieben, um sich alles genau anschauen zu können. "Wohlgemerkt: Auf der Autobahn", so die Polizei bei Facebook.

Die Polizei und Rettungsdienste bitten um den nötigen Respekt den Unfallbeitilgten gegenüber und warnen auch vor dem Moment der Unachtsamkeit, während man sich einem anderen Unfall anschaut statt auf die eigene Fahrbahn zu achten. (ck)