Salzgitter 

Salzgitter: Stahlkonzern rutscht in die roten Zahlen - aus diesem Grund

Mitarbeiter in Schutzkleidung arbeiten auf dem Gelände der Salzgitter AG am Hochofen. Aktuell läuft es für den Stahlriesen eher mau. (Archivbild)
Mitarbeiter in Schutzkleidung arbeiten auf dem Gelände der Salzgitter AG am Hochofen. Aktuell läuft es für den Stahlriesen eher mau. (Archivbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Salzgitter. Der Stahlkonzern Salzgitter hat im zweiten Quartal die sich verschlechternden konjunkturellen Rahmenbedingungen zu spüren bekommen und musste deutliche Gewinneinbußen hinnehmen.

Unter dem Strich rutschte das Unternehmen mit 0,3 Millionen Euro sogar leicht in die Verlustzone. Im Vorjahresquartal hatte Salzgitter noch einen Gewinn von gut 70 Millionen Euro geschrieben.

Salzgitter: Stahlgeschäfte verschlechtern sich deutlich

Vor allem die Stahlgeschäfte verschlechterten sich deutlich, wie Salzgitter am Montag mitteilte. Die Unternehmen leiden derzeit unter einer schwächeren Nachfragen, Preisdruck sowie hohen Rohstoffkosten.

An seiner Ergebnisprognose hält Salzgitter fest und erwartet für 2019 weiter ein Vorsteuerergebnis von 125 Millionen bis 175 Millionen Euro. Nach dem ersten Halbjahr stehen hier 145,3 Millionen Euro zu Buche, was deutlich weniger ist als die im Vorjahr erzielten 198,6 Millionen Euro.

--------------

Mehr aus Salzgitter:

--------------

Beim Umsatz zeigte sich Salzgitter hingegen etwas pessimistischer und erwartet einen gegenüber dem Vorjahr leicht niedrigeren Umsatz oberhalb von 9 Milliarden Euro. Bislang hatte Salzgitter einen geringfügig höheren Umsatz oberhalb von 9,5 Milliarden Euro angestrebt. (dpa)