Salzgitter 

Salzgitter: Ein Mann kämpft für das Image der Stadt – und erntet Kritik

Ein neuer Imageclip über Salzgitter sorgt für Kontroversen. (Symbolbild)
Ein neuer Imageclip über Salzgitter sorgt für Kontroversen. (Symbolbild)
Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. „Salzgitter – da bin ich zu Hause“, so lautet die Botschaft eines kurzen Videos, das Hobbyfilmer Jürgen Gebel gedreht hat. Er habe Salzgitter positiv darstellen wollen, erzählt uns Jürgen.

Also habe er am Bismarckturm ein paar Leute angesprochen, die spontan in dem Clip zu Wort kommen. Auch der „Hauptdarsteller“, ein kleiner Junge, sei spontan mit seiner Mutter eingesprungen.

Die Idee für das Imagevideo hatte Jürgen schon länger. „Das hat alles super geklappt“, freut sich der Hobbyfilmer, der auch für TV38 aktiv ist. Bei Facebook wird der Clip heiß diskutiert.

Neben viel Lob gibt es auch kritischere Töne: „Wo ist dieses Salzgitter? Ich wohne in einen anderen Salzgitter“, schreibt etwa Mike. „Freiwillig würde ich da nicht wohnen wollen“, so Jenni mit Blick auf die hohe Ausländer-Zahl. Und Michelle schreibt: „Wo alle Menschen gleich sind, das ich nicht lache“.

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Axel dagegen stören die ganzen Negativ-Aussagen über Salzgitter. „Hallo? Geht's noch? IHR lebt in dieser Stadt und IHR beeinflusst die Wirtschaft in der Region. Kauft lokal und unterstützt die Menschen, die versuchen, etwas für euch auf die Beine zu stellen“, schreibt er bei Facebook. (ck)