Salzgitter 

A7 bei Salzgitter: Drei Tage Vollsperrung – jetzt gibt es gute Nachrichten!

Die Vollsperrung auf der Autobahn 7 bei Salzgitter hat am Dienstagmorgen noch keine Auswirkungen auf den Berufsverkehr.
Die Vollsperrung auf der Autobahn 7 bei Salzgitter hat am Dienstagmorgen noch keine Auswirkungen auf den Berufsverkehr.
Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
  • Eine Fahrbahnabsenkung auf der A7 führt zu einer Vollsperrung bei Salzgitter.
  • Die Folge: Teils lange Staus und Umleitungen.
  • Am Dienstagabend dann die gute Nachricht: Die A7 ist wieder frei!

Salzgitter. Die Vollsperrung auf der A7 bei Salzgitter ist wieder aufgehoben. Am Dienstagabend wurde der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Derneburg und dem Dreieck Salzgitter wieder freigegeben.

A7: Wetter spielt nicht mit

Die Reparaturarbeiten auf der A7 bei Salzgitter liefen seit Montagmorgen auf Hochtouren. Zunächst war noch die Rede davon, dass die Autobahn am Montagabend wieder frei sein soll. Das Problem seien aber die niedrigen Temperaturen gewesen: Deswegen sei der Fahrbahnbelag nicht so schnell getrocknet.

Am Dienstagmorgen hatte die Vollsperrung keine Auswirkungen auf den Berufsverkehr. Ein Sprecher der Autobahnpolizei erklärte: „Bislang haben wir noch keine größeren Staus.“

Der Boden auf der A7 war zwischen der Anschlussstelle Derneburg und dem Dreieck Salzgitter abgesackt. Betroffen ist eine Strecke von etwa sechs Kilometern.

Boden ist abgesackt

„Durch den Regen in den letzten Tagen ist der Boden natürlich weich geworden und an einer Stelle abgesackt“, so eine Sprecherin der Verkehrsbehörde. Mit Abschluss der Reparaturarbeiten soll es dort aber in Zukunft keine ähnlichen Vorfälle geben.

A7 bei Salzgitter voll gesperrt

Die Stelle wird ausgefräst und neu aufgetragen, teilte die Autobahnpolizei mit. Ein großes Verkehrschaos blieb am Montag nach Polizeiangaben aus.

Das musst du zur Vollsperrung wissen

  • empfohlene Umleitung: über A39, Westerlinde, B6 und Grasdorf
  • Anmerkung: Ausfahrt AS Baddeckenstedt ist in Fahrtrichtung Braunschweig gesperrt
  • Umleitung über die AS Westerlinde – dort wenden auf die A39 in Fahrtrichtung Kassel und an der AS Baddeckenstedt die A39 verlassen, um über die B6 zur A7 zu gelangen

Allerdings hatte die ungeplante Vollsperrung zum Start der Herbstferien in Niedersachsen am Samstag auf den Ausweichstrecken für längere Staus gesorgt. „Es war etwas chaotisch“, sagte ein Polizeisprecher.

Am Sonntag blieb es dagegen bis zum Vormittag recht entspannt. Am Nachmittag hieß es dann Nerven bewahren: Auf der A7 in Richtung Norden gab es sieben Kilometer Stau ab Bockenem, in Richtung Süden sah es nur geringfügig besser aus.

Bei den Fahrbahnschäden handelt es sich um eine sogenannte Bodenwelle bei Derneburg, die etwa 20 Zentimeter tief ist.

Reparatur startete erst Montag

Die gefährliche Stelle sei am Samstagmorgen von Autofahrern gemeldet worden und vermutlich eine Folge von Brückenbauarbeiten an dieser Stelle vor einem Jahr. Der Unterbau gebe seitdem noch ab und zu noch nach, sagte der Polizeisprecher.

Mit der Reparatur konnte erst am Montag begonnen werden, weil dafür Bitumen benötigt wurden und die Produktion in dem Werk, aus dem der Stoff bezogen werde, für das Wochenende heruntergefahren worden war.

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Wie der „NDR“ berichtete, habe die beauftragten Straßenbaufirma am Wochenende außerdem keine einsatzbereiten Mitarbeiter gefunden. (red mit dpa)

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